Hallo zusammen! Ich bin relativ neu hier und plane meine erste größere Europareise für 2026 – eigentlich träume ich ja von der Karibik und Vietnam, aber jetzt bin ich auf Korsika hängengeblieben und fasziniert von den Stränden und der Landschaft.
Ich würde gerne ein paar Luftaufnahmen mit meiner Drohne machen – nicht überall, sondern nur an den schönsten Stellen für meine Reiseblog-Serie. Aber ich bin total verwirrt, was in Frankreich und speziell auf Korsika erlaubt ist. Ich habe gelesen, dass die Regeln ständig geändert werden und es da auch Naturschutzgebiete gibt, wo gar nichts fliegen darf.
Weiß jemand von euch, wie die aktuelle Rechtslage 2026 ist? Brauche ich eine spezielle Genehmigung von der Gemeinde oder der französischen Luftfahrtbehörde? Und welche Gebiete auf Korsika sind tabu? Ich möchte natürlich alles richtig machen und nicht mit Bußgeldern rechnen müssen!
Wäre super dankbar für konkrete Tipps und Erfahrungen! 🙏
Das würde ich nicht unterschätzen. Die französischen Bußgelder für illegale Drohnenflüge können wirklich schmerzhaft sein – bis zu mehreren tausend Euro. Ich war 2023 dort und habe nachgefragt: Die meisten Strände sind de facto blockiert, selbst wenn es offiziell nicht explizit "verboten" steht. Meine ehrliche Meinung: Für Reiseblog-Inhalte lohnt sich der bürokratische Aufwand nicht. Nutze professionelle Stock-Drohnenaufnahmen, die gibt es mittlerweile günstig.
Liebe Sarah, mein Mann und ich waren letzten Sommer in Korsika und haben uns genau die gleiche Frage gestellt! Wir haben vorher die französische Luftfahrtbehörde (DGAC) kontaktiert – die sind sehr hilfreich, auch wenn es etwas dauert. Ganz wichtig: Überall in Naturschutzgebieten ist Drohnenflug verboten, und das sind auf Korsika erhebliche Flächen. An den beliebten Stränden wie Plage de Palombaggia brauchst du absolut eine Genehmigung. Mein Tipp: Hol dir die APP "Geofencing" für deine Drohne – da sind die Sperrgebiete eingezeichnet. Und informier dich bei der lokalen Gemeinde vor Ort, das erspart dir Ärger!
Da solltest du vorher gründlich mit den zuständigen Behörden klären – es gibt da keine Improvisation bei Reisen.
Moment, falls du das noch nicht bedacht hast: Drohnenflüge sind auch aus Nachhaltigkeitssicht ein Thema – Vögel und Meerestiere können dadurch gestresst werden. Vielleicht könntest du stattdessen lokale, nachhaltige Fotografen oder Drohnen-Piloten vor Ort engagieren? Das unterstützt auch die korsische Wirtschaft und ist authentischer für deinen Reiseblog. Nur ein Gedanke! 😊