Moin zusammen,
ice plane gerade eine vierwöchige Indonesien-Reise und überlege, ob ein Open-Jaw-Ticket Jakarta–Bali wirklich Sinn macht. Finanziell spart man natürlich was, aber ich frag mich: Lohnt sich der logistische Mehraufwand wirklich?
Mein Plan: Jakarta Ankunft, dann Inselhoppig (Java, Flores, eventuell Komodo), und von Bali zurück. Das klassische Hin- und Zurück wäre billiger bei den aktuellen August-Preisen. Aber ich bin seit über 20 Jahren mit Luxusresorts in der Karibik und den Malediven unterwegs – ich kenne die Tücken von mehreren Flugstrecken. Bei meinen letzten drei Indonesien-Trips habe ich gemerkt: Zu viele interne Flüge = zu viel Stress, Gepäckrisiko, verlorene Zeit.
Habt ihr konkrete Erfahrungen damit? Wie sieht's mit versteckten Kosten aus – Transfers, Gepäckgebühren bei mehreren Airlines, Zeitpuffer zwischen den Flügen? Und: Gibt es da saisonale Unterschiede im August?
Danke für ehrliche Tipps!
Gute Frage! Nach meinem Sydney-Perth-Trip letztes Jahr kann ich dir sagen: Das Open-Jaw-Ticket bringt dir wirtschaftlich nur was, wenn die Preisdifferenz zu deinem hin-zurück größer als 150-200 Euro ist. Sonst zahlst du den Stress einfach mit oben drauf.
In Indonesien kommt erschwerend hinzu: Die inländischen Flüge sind oft einzeln billiger als gedacht, aber du verlierst enorm Zeit bei Gepäckumbruch. Meine Erfahrung: Lieber ein Basis-Resort in Bali nehmen und von dort aus Tagestouren buchen, statt dich durch fünf verschiedene Inseln zu hetzen. Für Luxus-Erlebnis-Reisen brauchst du Ruhe, nicht Flugstress.
Such dir maximal zwei Basen, nicht mehr. Das erspart dir auch das Overbooking-Risiko bei den kleineren Airlines.