Hallo zusammen,
ich plane für September eine Reise nach Doha und Riad – meine erste Erfahrung im Nahen Osten. Nach 40 Jahren als Pilot bin ich es gewöhnt, überall flexibel zu agieren, aber beim Thema Trinkgeld bin ich hier wirklich unsicher.
Ich habe gehört, dass die Trinkgeld-Kultur dort ganz anders ist als in Europa. In meinen bisherigen Reisen durch Asien habe ich bemerkt, dass 10-15% oft erwartet werden, manchmal aber auch problematisch sein können. Wie ist das in diesen beiden Städten konkret?
Mich interessiert speziell:
- Restaurants: Ist Trinkgeld obligatorisch oder optional?
- Taxifahrer und Fahrer (Uber/Careem)?
- Personal in gehobenen Hotels?
- Gibt es kulturelle Unterschiede zwischen Doha und Riad?
Ich reise gerne sparsam, aber respektvoll. Wollt ihr mir da ein paar Insider-Tipps geben? Wie habt ihr das gehandhabt?
Danke für eure Erfahrungen!
Sehr gute Frage, Walter! Also in meiner Erfahrung mit All-Inclusive-Hotels in der Türkei und auch bei meinen Trips nach Arabien: In Doha und Riad ist Trinkgeld eher optional als obligatorisch, anders als z.B. in den USA. Bei Restaurants mit Service: 5-10% wenn die Servicegebühr nicht schon auf der Rechnung ist. Taxifahrer – ich runde einfach auf, 1-2 Rial/Riyal extra. Bei Careem/Uber würde ich 5% geben, wenn der Service gut war. Im Hotel sind die Leute mit kleineren Aufmerksamkeiten (paar Rial für den Portier) zufrieden. Der Unterschied zwischen Doha und Riad: In Riad ist es etwas konservativer, da würde ich sogar noch etwas sparsamer sein. Aber generell – die Leute erwarten dort nicht das aggressive Trinkgeld-System wie in westlichen Ländern. Du als Pensionär wirst das zu schätzen wissen! 😊