Hallo zusammen,
mein Mann und ich planen für September eine Woche Tokio. Wir sind eigentlich beide keine Instagram-Jäger, aber überall liest man jetzt, dass die ganzen bekannten Spots im Sommer total überlaufen sind – ständig irgendwelche Touristen mit Selfiesticks, Influencer die ganze Plätze blockieren.
Unsere Sorge: Ist es in September noch genauso chaotisch, oder beruhigt sich das ein bisschen? Und vor allem – sind diese Klassiker wie Shibuya Crossing oder der Senso-ji Tempel wirklich noch lohnenswert, oder sind das mittlerweile nur noch Menschenaufzüge, wo man gar nicht mehr das Gefühl für die echte Stadt bekommt?
Wir würden gerne beide Kultur erleben UND uns sicher bewegen können (ihr wisst, ich bin vorsichtig mit Menschenmengen und Touristenfallen). Hat jemand von euch aktuelle Erfahrungen? Lohnt es sich, diese Orte trotzdem zu besuchen, oder würdet ihr eher zu kleineren Alternativen raten?
Danke für eure Tipps!
Liebe Margit,
basierend auf meinen App-Tests für die Nachtleben-Planung kann ich dir sagen: ja, September ist tatsächlich etwas entspannter als August, aber die Hotspots bleiben voll. Das Ding ist – ich nutze mittlerweile eine App, die dir die Crowd-Dichte in Echtzeit anzeigt (funktioniert über WLAN sogar offline). Damit fahre ich gezielt hin, wenn's ruhiger ist.
Mein Tipp für euch als Paar: Shibuya Crossing früh morgens um 7:30 Uhr besuchen – völlig andere Energie, echtes Tokio. Senso-ji würde ich eher meiden und stattdessen Meiji-Schrein nehmen, gleich daneben, viel weniger touristisch. Die kleinen Ramen-Shops rundherum sind auch authentischer als die Marktstraßen-Restaurants. Sicherheitsmäßig: bei weniger Gedränge auch weniger Taschendiebe. Das ist euer Vorteil mit der Zeitplanung!