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Outback-Roadtrip: Wie weit auseinander liegen Tankstellen wirklich?

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Gerda S.
Beiträge: 6
Themenstarter
(@gerda_1956)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#15]

Liebe Australien-Kenner,

ich stehe vor etwas völlig Neuem für mich. Nach jahrelangen Mittelmeer-Reisen, wo ich ja eigentlich nie weiter als ein paar Kilometer von der nächsten Taverne oder Tankstelle entfernt bin, plant meine Nichte für diesen Sommer einen Outback-Roadtrip und hat mich überraschenderweise eingeladen, sie zu begleiten. Wir würden im Juni/Juli fahren, also im australischen Winter – das soll ja die bessere Reisezeit sein.

Mich beschäftigt vor allem das Thema Benzin bzw. Diesel. In Kroatien oder Griechenland denkt man da nie wirklich drüber nach, aber ich habe gehört, dass es im australischen Outback Strecken gibt, wo zwischen zwei Tankstellen hunderte von Kilometern liegen können. Das klingt für mich, ehrlich gesagt, etwas beängstigend.

Wie plant man das vernünftig? Gibt es Apps oder Karten, auf denen man die Tankstellen-Abstände konkret sehen kann? Sollte man immer einen Reservekanister mitführen, und wenn ja, wie groß? Und kann man den Tankstellen dort überhaupt vertrauen, dass sie geöffnet haben und die Preise nicht völlig absurd sind?

Ich wäre für jeden praktischen Hinweis dankbar – am liebsten von Leuten, die das selbst schon gefahren sind.


1 Antwort
Marc S.
Beiträge: 10
(@biker_marc_85)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich hab Australien selbst noch nicht gemacht, aber vom Prinzip her kenne ich das Problem: Wenn ich Motorradtouren in entlegene Balkanregionen plane, rechne ich immer mit dem Worst Case bei Tankstellen. Das lässt sich gut übertragen.

Konkret: Schau dir die App "WikiCamps Australia" oder auch "Hema Explorer" an – letztere ist unter Outback-Fahrern anscheinend Pflichtprogramm und zeigt Tankstellen mit aktuellen Nutzerberichten. Für Streckenvorbereitung hilft auch die offizielle Seite vom NRMA oder RACQ, die haben Streckeninfos für abgelegene Highways.

Zum Kanister: 20 Liter extra sind ne vernünftige Untergrenze, je nach Fahrzeugverbrauch auch mehr. Bei Motorradtouren nehm ich immer nen kleinen Reserve-Behälter mit – im Outback würd ich das deutlich großzügiger kalkulieren.

Preise können dort tatsächlich happig sein, manchmal deutlich über Stadtpreis – einfach einkalkulieren, nicht drüber ärgern. Und immer volltanken, wenn die Gelegenheit da ist, nicht wenn der Tank schon halb leer ist. Das wäre mein Grundprinzip.


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