Liebe Australien-Reisende,
als alter Pilger bin ich einiges an eintönigen Landschaften gewohnt - die meseta auf dem Camino Francés kennt ja jeder, der mal den Jakobsweg gelaufen ist. Aber jetzt plane ich für September/Oktober eine dreiwöchige Outback-Tour durch das Red Centre. Alice Springs, Uluru, Kings Canyon, MacDonnell Ranges und weiter Richtung Coober Pedy.
Meine Sorge: Wird einem diese endlose rote Erde nicht irgendwann langweilig? Beim Pilgern habe ich gelernt, dass Monotonie auch eine Form der Meditation sein kann, aber dort ändert sich wenigstens alle paar Tage das Dorf oder die Landschaft. Im Outback scheint es ja wirklich nur rot-braune Weite zu geben, soweit das Auge reicht.
Wer von euch war schon mal länger im australischen Outback unterwegs? Ab wann wird's monoton oder entdeckt man immer wieder neue Nuancen in dieser scheinbar eintönigen Landschaft? Ich bin durchaus bereit für diese spirituelle Erfahrung, möchte aber auch wissen, worauf ich mich einlasse.
Danke für eure Erfahrungen!