Hallo zusammen!
Ich plane für September/Oktober einen dreiwöchigen Australien-Roadtrip und schwanke noch zwischen zwei Varianten. Eigentlich hatte ich vor, nur das Festland zu bereisen - Melbourne, Great Ocean Road, Adelaide Hills, vielleicht noch ein Abstecher ins Grampians. Das wäre entspannt und ich könnte meine gewohnten längeren Pausen für Yoga und lokale Märkte einbauen.
Nun höre ich aber immer wieder, dass Tasmanien das absolute Highlight sein soll - unberührte Natur, fantastische lokale Produkte, weniger Touristen. Andererseits bedeutet das ja extra Kosten für die Fähre mit dem Mietwagen, plus mindestens 4-5 zusätzliche Tage um der Insel gerecht zu werden.
Hat jemand von euch beide Varianten gemacht und kann mir sagen, ob sich der Mehraufwand wirklich lohnt? Ich bin definitiv mehr der genießende Typ als der Abenteurer - mir geht es um schöne Landschaften, gutes Essen und entspannte Atmosphäre. Gerade im australischen Frühling stelle ich mir Tasmanien sehr reizvoll vor, aber vielleicht überschätze ich das auch?
Wäre dankbar für eure Erfahrungen!
Hallo!
Obwohl ich normalerweise eher in Europa unterwegs bin und mich auf Festivals konzentriere, war ich vor einigen Jahren tatsächlich in Australien. Kann dir aus meiner Erfahrung sagen: Tasmanien ist wirklich etwas Besonderes! Die Insel hat so eine authentische, unverfälschte Atmosphäre - erinnert mich an manche abgelegenen Ecken in Irland oder Schottland.
Was mich besonders begeistert hat: Die lokale Kunstszene dort ist fantastisch. Das MONA Museum in Hobart allein ist schon eine Reise wert. Und die kleinen Märkte mit regionalen Produkten - da schlägt mein Herz höher! Gin-Destillerien, lokale Käsereien, handgemachte Keramik.
Bei deinen drei Wochen würde ich definitiv 5-6 Tage für Tassie einplanen. Ja, die Fähre kostet extra, aber diese unberührte Natur und die entspannte Stimmung dort... das kriegt man auf dem Festland so nicht. Gerade für jemanden wie dich, der das Genießen schätzt, ist Tasmanien perfekt.
Lass dir gesagt sein: Du wirst es nicht bereuen!
Liebe Grüße
Gisela