Hey zusammen, ich plane meine erste große Australien-Reise für nächstes Jahr und merke beim Recherchieren, dass ich absolut zu viel in zu kurzer Zeit sehen will. Alle Roadtrip-Blogs berichten immer von der Great Ocean Road, dem Uluru, Tasmania, Whitsundays – am liebsten alles gleichzeitig.
Dabei frage ich mich: Ist das wirklich der beste Ansatz? Ich bin eher der Typ, der gerne einzelne Gegenden richtig kennenlernen möchte, statt überall nur kurz vorbei zu rasen. Bei meinen bisherigen Reisen durch Kenia und Tanzania habe ich gemerkt, dass ich viel mehr von einem Ort verstehe, wenn ich länger dort bin – nicht nur schnelle Fotos für Social Media.
Wie viele Tage / Wochen würdet ihr für einen echten Slow-Travel-Roadtrip einplanen? Und wo in Australien hat sich das für euch wirklich gelohnt – wo konnte man wirklich abschalten statt permanent fahren?
Bonus-Frage: Gibt es gute Gegenden, wo man das Auto auch mal stehen lassen kann und zu Fuß erkundet, ohne ständig umziehen zu müssen?
Solid approach! Ich bin normalerweise eher der Effizienz-Typ bei Kurzreisen – da zählt jeder Tag – aber für längere Trips wie Australien (2-3 Wochen?) kann ich den Slow-Travel-Gedanken nachvollziehen. Wenn du wirklich Zeit hast, würde ich sagen: Pick 2-3 Regionen max. Dafür dann jeweils 4-5 Tage, nicht gehetzt. Ich war ähnlich in der Toskana unterwegs, Wanderungen, lokale Märkte – da lohnt sich das Tempo drosseln einfach mehr. Great Barrier Reef oder eine Nationalpark-Region mit langen Wanderungen könnten dafür gut sein.