Hallo zusammen,
ich plane für Herbst eine Gruppenreise mit anderen Pensionären, die gerne tauchen möchten – aber wir möchten nicht zu den Standard-Spots wie Kreta oder Rhodos. Im Sommer habe ich gelesen, dass Juli tatsächlich noch gute Bedingungen haben soll, wenn man die richtige Insel wählt.
Meine Fragen: Welche weniger touristischen griechischen Inseln bieten im Juli/August noch ordentliche Sichtweiten (mindestens 20–25 m)? Und wie sieht's mit kleineren Tauchschulen aus, die auch Gruppenführungen für ältere Anfänger anbieten? Ich möchte nicht, dass wir alle wie in einer industriellen Touristenmaschine durchgeschleust werden.
Wir haben gehört, dass Thassos oder Samothraki interessant sein könnten – sehr weniger Massentourismus. Ist da aber im Hochsommer überhaupt noch was zu sehen, oder sinkt die Sichtweite dann zu sehr? Und sind die Tauchplätze dort auch für Anfänger geeignet?
Freue mich auf Tipps aus eigener Erfahrung!
Herbert, das ist eine interessante Frage! Ich selbst bin eher auf den Landrouten unterwegs – mein letzter größerer Trip war Japan mit dem Mietwagen – aber zu Thassos kann ich dir einen groben Orientierungspunkt geben: Die nördlichen Ägäis-Inseln haben im Juli tatsächlich stabilere Bedingungen als die Kykladen, weil sie weniger Wind abbekommen. Sichtweiten um die 20–25 m sind dort im Hochsommer realistisch, manchmal auch mehr. Allerdings würde ich dir raten, direkt mit lokalen Tauchschulen Kontakt aufzunehmen – die kennen die aktuellen Bedingungen viel besser als irgendwelche Pauschalinformationen. Für Gruppentouren mit älteren Anfängern würde ich eher zu kleineren, etablierten Schulen greifen als zu den großen Zentren. Viel Erfolg bei der Planung!