Meine Frau und ich (beide Mitte 60er) planen für November eine Woche in Tirol. Wir wandern gerne regelmäßig, aber Hochgebirge ist für uns Neuland. Jetzt stellen sich uns folgende Fragen:
Wir finden online viele Angebote für geführte Alpenwanderungen – teilweise ab 80€/Tag – aber auch unzählige Einzelrouten zum Selberlaufen. Als ehemaliger Polizeibeamter bin ich gewohnt, Risiken einzuschätzen, aber hier fehlt mir die Erfahrung.
Was spricht für geführte Touren? Sichere Routenkenntnis, medizinische Notfallkompetenz der Guides, verlässliche Gruppe. Aber: Andere Wanderer können unterschiedlich fit sein, Tempo variiert.
Bei Individualtouren haben wir volle Kontrolle über Tempo und Pausen. Aber: Orientierung, Wetterumschwünge, Verletzungsrisiko ohne erfahrene Begleitung – das beunruhigt mich.
Wie würdet ihr das bewerten? Gibt es auch Sicherheitsaspekte, die ich übersehe? Lohnt sich für erstmalige Alpentouren eine Führung, oder sind wir mit guter Vorbereitung auch solo ok?