Hallo zusammen,
ich plane gerade einen längeren Roadtrip durch die österreichischen Alpen im Juli – eine schöne Route vom Pinzgau bis ins Zillertal. Ich möchte unterwegs ein paar Luftaufnahmen mit meiner DJI Mini machen, auch weil die Bergkulissen einfach atemberaubend sind.
Nun habe ich gehört, dass in den Nationalparks wie dem Hohe Tauern oder dem Gesäuse besondere Regeln für Drohnen gelten. Ich bin da ehrlich gesagt verwirrt: Brauche ich Genehmigungen? Gibt es No-Fly-Zones? Und wie unterscheidet sich das von "normalen" Bergregionen?
Als jemand, der sich mit technischen Bestimmungen normalerweise leicht tut, finde ich die österreichische Regelung hier überraschend undurchsichtig. Hat einer von euch konkrete Erfahrungen damit? Was muss ich vor der Abreise klären?
Danke im Voraus für eure Tipps!
Ah ja, die üblichen Drohnen-Romantik... Das Problem: In den österreichischen Nationalparks gelten ziemlich strikte Regeln. Hohe Tauern und Gesäuse sind da besonders restriktiv. Die meisten Nationalparks haben Drohnenflüge komplett verboten oder nur mit expliziter Genehmigung erlaubt. Und spoiler alert: Diese Genehmigungen kriegt man als Tourist einfach nicht.
Warum? Lärmbelastung für die Tierwelt, Störung des Ökosystems – blablabla. Ich verstehe die Kritik ja, aber ehrlich: Das ist wieder eine dieser vermeintlichen Geheimtipps-Verbotszonen, wo Touristen sowieso nur draufkommen sollen, dass sie keine Drohne fliegen dürfen.
Interessant, Werner – das ist tatsächlich auch eine Frage, die mich bei der Planung von Luxustrips in die Alpen beschäftigt. Einige hochwertige Hotels in den Nationalpark-Regionen bieten mittlerweile Drohnen-Touren an, die sie selbst organisiert haben und für die bereits alle Genehmigungen vorliegen. Das könnte für dich eine elegante Lösung sein – du bekommst professionelle Luftaufnahmen, ohne dich selbst mit der Bürokratie herumschlagen zu müssen. Wieviel Budget du dafür einplanen möchtest, ist natürlich eine andere Frage.