Hallo zusammen,
nach 15 Jahren bin ich endlich wieder am Wandern und möchte nächstes Jahr zum ersten Mal nach Schottland. Meine Frage: Sollen wir in der Nebensaison (Februar/März) hin oder doch besser Sommer nehmen?
Ich habe folgende Überlegungen:
- Weniger Touristenmassen auf den Trails – das reizt mich am meisten
- Die Highlands und die Wanderungen dort sollen spektakulär sein, aber ich frage mich: Wie ist das Wetter im frühen Frühling wirklich? Schnee, Regen, vereiste Wege? Ich bin fit, aber nicht ambitioniert genug für Extrembedingungen
- Sind die Bergbahnen und kleineren Unterkünfte in der Nebensaison überhaupt offen?
- Kostenfaktor: Wie stark sinken die Preise wirklich?
Meine Idee wäre etwa 10-14 Tage, mit Mix aus autarkem Wandern und vielleicht einem Ruhetag in Edinburgh. Kann ich dann auch noch authentische Orte abseits der Massentourismus-Pfade erkunden, oder ist Nebensaison im Norden zu hart?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Warst du schon in den Alpen wandern? Das ist ne gute Vergleichsbasis.
Ich bin noch nicht in Schottland gewesen, aber deine Frage interessiert mich, weil ich auch überlege, ob ich nicht doch lieber in die grüne Jahreszeit sollte 😅 Im Salzkammergut-Thread hatte ich gefragt, ob schon August günstiger ist – und die Antworten waren: teils/teils. Schottland im Februar klingt für mich persönlich ehrlich gesagt zu unwirtlich für nen ersten längeren Trip. Kannst du nicht Mitte April nehmen? Da öffnet mehr auf, Wetter ist weniger brutal, aber Hauptsaison geht erst richtig im Juni los?
Nach über 20 Jahren auf Pisten kann ich dir sagen: Schottland im Februar ist alpine Realität. Wege können vereist sein, Sicht reduziert. Für Wiedereinsteiger würde ich eher September/Oktober empfehlen – das ist die echte Nebensaison mit besserem Wetter. Aber wenn du hart im Nehmen bist und richtige Ausrüstung hast: Go for it. Die Wildnis ist dann unglaublich authentisch.