Hallo zusammen,
meine Frau und ich planen für Juni 2026 zum ersten Mal eine Griechenland-Reise und sind uns noch sehr unsicher bei der Routenplanung. Wir haben 10 Tage Zeit und würden gerne mehrere Inseln sehen, aber ich frage mich ob das nicht zu hektisch wird?
Unsere Überlegung war bisher: Athen als Start (1-2 Tage), dann vielleicht Mykonos (2-3 Tage), Santorini (2-3 Tage) und noch eine dritte Insel zum Entspannen am Ende. Sind wir da zu optimistisch? Wie viel Zeit sollte man für Fährfahrten und Transfers einplanen?
Wir sind eher der entspannte Typ, mögen schöne Strände und authentische Tavernen, aber auch ein bisschen Sightseeing. Party und Luxus sind nicht so unser Ding. Budget ist mittlerweile, wir übernachten gerne in kleineren Hotels oder Pensionen.
Hat jemand Erfahrung mit einer ähnlichen Route? Oder sollten wir lieber weniger Inseln ansteuern und dafür länger bleiben? Bin dankbar für alle Tipps!
Viele Grüße
Andreas
Hey Andreas,
10 Tage für 3-4 Inseln ist definitiv machbar, aber du solltest die Transferzeiten nicht unterschätzen. Die Fähren zwischen den Inseln brauchen oft 2-4 Stunden, manchmal länger. Plus An- und Abreise zum Hafen, Warten usw.
Mein Vorschlag: Athen (1 Tag), dann direkt nach Naxos (3 Tage) - super entspannt, tolle Strände, weniger touristisch. Von da nach Santorini (3 Tage) und dann Mykonos (2 Tage). Rückflug ab Mykonos geht gut.
Naxos kann ich wirklich empfehlen - authentischer als die beiden anderen und trotzdem wunderschön. Die Plaka Beach ist traumhaft und nicht so überfüllt.
Bei den Fähren: Blue Star Ferries sind zuverlässig, SeaJets schneller aber teurer. Buchst am besten schon vorab online, gerade im Juni.
Also ich würde eher sagen: weniger ist mehr! Bei meinen Griechenland-Reisen hab ich gemerkt, dass man mit zu vielen Inseln nur gestresst wird. Ständig packen, neue Hotels suchen, Fähren verpassen...
Mein Tipp: Nur 2 Inseln für 10 Tage. Vielleicht Paros (5 Tage) und Santorini (4 Tage). Paros ist perfekt für euch - entspannt, günstig, tolle Strände und authentische Dörfer. Naoussa ist zwar touristisch aber noch nicht überlaufen.
Hatte ähnliche Pläne wie ihr beim Rheincamping - am Ende waren wir froh dass wir weniger Stationen gemacht haben.