Hallo zusammen,
als jemand der normalerweise sehr genau auf die Reisekosten achtet und gerne im Voraus kalkuliert, plane ich gerade eine Malediven-Reise für den Herbst. Bei meinen Recherchen bin ich fast vom Stuhl gefallen - 25€ für eine Cola?! Das kann doch nicht ernst sein.
Ich verstehe ja, dass Luxusresorts ihren Preis haben, aber diese Getränkepreise sprengen wirklich jeden Rahmen. Was steckt dahinter? Sind das reine Mondpreise oder gibt es nachvollziehbare Gründe (Importkosten, Steuern, etc.)?
Und viel wichtiger: Welche weiteren versteckten Kosten kommen auf einen zu? Ich habe schon gehört von obligatorischen Service-Gebühren, Transferkosten per Wasserflugzeug die nochmal richtig ins Geld gehen, und angeblich muss man sogar fürs WLAN extra zahlen?
Könnt ihr mir aus eurer Erfahrung sagen, mit welchen Zusatzkosten man realistisch rechnen muss? Ich möchte ungerne vor Ort böse Überraschungen erleben und plane lieber von vornherein mit einem realistischen Budget.
Danke für eure Hilfe!
Hallo!
Oh ja, die Malediven sind definitiv nichts für schmale Geldbeutel - das haben wir auch schmerzlich erfahren müssen! 😅 Wir waren letztes Jahr dort (allerdings nur zu zweit, die Kids waren bei Oma) und ich kann dir sagen: Die Getränkepreise sind wirklich heftig. 25€ für eine Cola ist leider keine Seltenheit.
Das liegt hauptsächlich daran, dass wirklich ALLES importiert werden muss - sogar das Trinkwasser kommt oft vom Festland. Dazu kommen hohe Importsteuern und die Resorts nutzen ihre monopolartige Stellung auf den einzelnen Inseln voll aus.
Weitere versteckte Kosten die uns erwischt haben: WLAN kostete tatsächlich extra (15€/Tag!), Transferkosten waren nochmal 400€ pro Person, und aufgepasst bei den obligatorischen Service-Gebühren - die werden oft erst am Ende der Rechnung dazugeschlagen. Auch für Aktivitäten wie Schnorcheln oder Bootsausflüge zahlst du nochmal ordentlich drauf.
Mein Tipp: All-Inclusive buchen wenn möglich, auch wenn's erstmal teurer aussieht. Sonst kommst du mit Einzelbuchungen am Ende viel teurer weg. Und nimm auf jeden Fall genug Budget-Puffer mit - bei uns war's am Ende fast das Doppelte vom ursprünglich geplanten!