Hallo zusammen,
ich plane für März 2026 eine dreiwöchige Rundreise durch die Dominikanische Republik und möchte dieses Mal auch tauchen. Bisher bin ich eher der Slow-Travel-Typ – lieber drei Wochen in einer Region als rumgehetzt – aber die DomRep reizt mich wegen der vielen verschiedenen Tauchgebiete.
Meine Frage: Ist März überhaupt eine gute Zeit zum Tauchen? Ich habe gehört, dass die beste Sichtweite von Mai bis Oktober sein soll, aber das passt zeitlich nicht. Wie sind die Bedingungen im März wirklich? Gibt es Unterschiede zwischen der Nordküste (Cabarete, Puerto Plata) und der Ostküste (Punta Cana, Bavaro)?
Mich interessiert auch, welche Tauchplätze sich für gemütlicheres Tempo eignen – nicht die crazy Action, sondern eher Riu-Dives zum Entspannen und die Unterwasserwelt genießen. Habt ihr Erfahrungen, welche Spots dafür geeignet sind? Und lohnt es sich, mehrere Tage an einem Ort zu bleiben, um die gleichen Riffe kennenzulernen, oder sollte ich eher wechseln?
Danke für eure Tipps!
Kathrin, das ist eine gute Frage, nur leider muss ich dir sagen: März ist nicht ideal. Die beste Sichtweite hast du wirklich von Mai bis Oktober, da ist das Wasser klarer und ruhiger. Im März kann es noch etwas trüber sein, besonders nach Stürmen. Ich würde dir empfehlen, flexibel zu bleiben – wenn es im März gute Tage gibt, super, aber plane nicht zu viel rein. Die Nordküste ist im März teilweise noch etwas windig. Die Ostküste könnte besser sein, aber auch nicht perfekt.
Zu deiner Frage mit dem Slow Travel stimme ich dir vollkommen zu – auch beim Tauchen macht das Sinn. Wenn du wirklich die Riffe kennenlernen willst, bleib 3-4 Tage am selben Spot, nicht jeden Tag woanders hin. Das ist auch sicherer und entspannter. Was mich aber etwas skeptisch macht: Im März könnte die Sichtweite für dich frustrierend sein, wenn du bereit bist, länger zu bleiben. Hast du mal überlegt, deinen Trip zu verschieben? Sicherheitsmäßig ist März auch noch potenzielle Hurricane-Vorsaison.