Liebe Forumsgemeinde,
nach meiner Rente aus dem Bankwesen reise ich nun regelmäßig in Luxusresorts weltweit, und die Karibik steht diesen Sommer wieder ganz oben auf meiner Liste. Für Ende Juli habe ich einen längeren Aufenthalt auf mehreren Inseln geplant – darunter Barbados, Saint Lucia und möglicherweise die Turks and Caicos Islands.
Nun beschäftigt mich eine Frage, über die ich bislang kaum verlässliche Informationen gefunden habe: Wo in der Karibik ist das Leitungswasser wirklich unbedenklich zu trinken? In meinen bisherigen Luxusresorts wurde stets Flaschenwasser gereicht, aber ich frage mich, ob das ein reines Service-Angebot ist oder tatsächlich eine Notwendigkeit aus hygienischen Gründen.
Ich möchte das auch beim Zähneputzen, beim Spülen von Obst und beim Genuß von Eiswürfeln im Restaurant nicht dem Zufall überlassen. Gerade im Sommer, bei den hohen Temperaturen, ist ja die Infrastruktur auf manchen Inseln stärker belastet, habe ich gelesen.
Gibt es nennenswerte Unterschiede zwischen den einzelnen Inseln? Und hängt die Wasserqualität im Hotelbereich davon ab, ob man in einem Fünf-Sterne-Haus logiert, das eventuell eigene Filteranlagen betreibt?
Über fundierte Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.
Herzliche Grüße,
Ingrid Weber
Ich würde da ehrlich gesagt etwas vorsichtig mit pauschalen Aussagen sein. "Fünf-Sterne-Resort hat eigene Filteranlage" klingt gut, aber das ist keine Garantie – das hängt stark vom konkreten Haus ab, nicht von der Kategorie. Ich hab das zuletzt beim Thema Märkte und Geheimtipps gemerkt: Was als gesichert gilt, stimmt oft nur in bestimmten Einzelfällen (ähnliches Muster hab ich auch im Türkei-Thread festgestellt).
Für die Karibik konkret: Barbados gilt tatsächlich als eine der wenigen Inseln, wo Leitungswasser offiziell Trinkwasserqualität hat. Auf Saint Lucia und Turks and Caicos würde ich das nicht einfach voraussetzen – da lieber direkt beim Hotel nachhaken und nicht nur dem Marketingprospekt vertrauen. Beim Eiswürfelproblem hilft nur fragen, woher das Eis kommt.