Hallo zusammen,
wir planen gerade unsere Tansania-Reise für September und sind etwas unsicher wegen des Ngorongoro-Kraters. Alle Reiseführer und Veranstalter schwärmen davon, aber bei genauerer Recherche bin ich skeptisch geworden.
Der Krater kostet ja ordentlich Eintritt (über 70 USD pro Person plus Fahrzeuggebühr) und man kann nur auf dem einen Rundweg fahren - keine Flexibilität wie in anderen Parks. Dazu kommen oft Menschenmassen und die Tiere sind ja quasi "eingesperrt" in dem Krater.
Im Tarangire sieht man angeblich viel mehr Elefanten und hat deutlich mehr Ruhe. Auch die Serengeti bietet doch viel mehr Abwechslung bei der Routenplanung. Warum investiert man dann noch den ganzen Tag und das viele Geld für den Ngorongoro?
Hat jemand beide Parks besucht und kann eine ehrliche Einschätzung geben? Besonders interessiert mich, ob der Krater wirklich so spektakulär ist oder ob das eher Marketing ist. Bei unserer begrenzten Safari-Zeit von 5 Tagen möchte ich nichts verpassen, aber auch keine Touristenfalle erleben.
Vielen Dank für eure Erfahrungen!
Gruß
Heinz
Hi Heinz,
kann deine Bedenken total verstehen - war letztes Jahr dort und hatte ähnliche Überlegungen. Der Ngorongoro ist wirklich teuer und überlaufen, ABER: die Tierdichte ist schon verrückt. Ich hab selten so viele verschiedene Arten auf so kleinem Raum gesehen. Innerhalb von 3 Stunden Löwen, Nashörner, riesige Flamingo-Schwärme und unzählige andere Tiere.
Das "Gefängnis-Feeling" ist übertrieben - der Krater ist riesig und die Tiere leben da völlig natürlich. Klar, die vielen Jeeps nerven manchmal, aber wenn man früh startet (6 Uhr runter), ist es deutlich entspannter.
Bei 5 Tagen würde ich trotzdem einen Tag dafür opfern. Tarangire für Elefanten ist super (warst du schon mal da?), aber Ngorongoro ist halt wirklich einzigartig. Vielleicht nur einen halben Tag einplanen statt ganztags?
Die Serengeti solltest du auf keinen Fall streichen - da hast du recht mit der Vielfalt. Ich würde 3 Tage Serengeti, 1 Tag Ngorongoro, 1 Tag Tarangire machen.
Grüße
Andrea
Hi Heinz,
kann deine Bedenken total verstehen - war letztes Jahr dort und hatte ähnliche Überlegungen. Der Ngorongoro ist wirklich teuer und überlaufen, ABER: die Tierdichte ist schon verrückt. Ich hab selten so viele verschiedene Arten auf so kleinem Raum gesehen. Innerhalb von 3 Stunden Löwen, Nashörner, riesige Flamingo-Schwärme und unzählige andere Tiere.
Das "Gefängnis-Feeling" ist übertrieben - der Krater ist riesig und die Tiere leben da völlig natürlich. Klar, die vielen Jeeps nerven manchmal, aber wenn man früh startet (6 Uhr runter), ist es deutlich entspannter.
Bei 5 Tagen würde ich trotzdem einen Tag dafür opfern. Tarangire für Elefanten ist super (warst du schon mal da?), aber Ngorongoro ist halt wirklich einzigartig. Vielleicht nur einen halben Tag einplanen statt ganztags?
Die Serengeti solltest du auf keinen Fall streichen - da hast du recht mit der Vielfalt. Ich würde 3 Tage Serengeti, 1 Tag Ngorongoro, 1 Tag Tarangire machen.
Grüße
Andrea