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Japan als Gruppenreise im Sommer – Städtetrip machbar?

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Stefan9282
Posts: 7
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(@stefan9282)
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Joined: 3 Monaten ago
[#103]

Hallo zusammen,

ich bin Stefan und nach einer längeren Reisepause überlege ich, wieder richtig loszulegen. Früher war ich viel mit Jugendgruppen unterwegs, meistens in Europa, aber Japan hat mich schon lange gereizt und jetzt würde ich das gerne endlich angehen.

Die Idee wäre eine Gruppenreise im Sommer, also Juli/August. Wir wären etwa 6-8 Leute, gemischtes Alter, manche Japan-Neulinge wie ich. Tokio würde ich auf jeden Fall einplanen, vielleicht noch Kyoto und Osaka, klassische Kombi eben. Aber ich frage mich, ob das im Hochsommer überhaupt angenehm ist? Ich hab gelesen, dass es extrem heiß und schwül sein soll, und ich weiß nicht ob das für eine größere Gruppe mit unterschiedlichen Ausdauerniveaus realistisch ist.

Außerdem: Gibt es Städte oder Highlights, die sich für Gruppen besonders eignen, wo man also nicht ständig einzeln losdüsen muss sondern wirklich zusammen was erleben kann? Sehenswürdigkeiten, Märkte, Abendprogramm, sowas in die Richtung.

Und noch was: Wie ist das mit geführten Touren vor Ort? Lohnt sich das für eine Gruppe oder ist individuell besser?

Freue mich über jeden Tipp, gerne auch ehrliche Meinungen wenn jemand sagt 'im Sommer lieber woanders hin'.

Danke!


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WalterHoffmann37
Posts: 11
(@walterhoffmann37)
Active Member
Joined: 3 Monaten ago

Hallo Stefan,

Japan im Sommer ist grundsätzlich machbar, aber du hast recht mit der Hitze – das sollte man nicht unterschätzen. Tokio und Osaka liegen im Juli bei 33-36 Grad, oft mit hoher Luftfeuchtigkeit. Für eine Gruppe mit unterschiedlichen Konditionsniveaus würde ich empfehlen, die Tagesplanung entsprechend anzupassen: Morgens früh raus zu den Sehenswürdigkeiten, mittags eher in klimatisierten Museen oder Einkaufspassagen, abends dann wieder draußen.

Zur Sicherheit kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Japan ist für Gruppen eine sehr angenehme Destination. Kriminalität gegenüber Touristen ist vergleichsweise selten, öffentliche Verkehrsmittel sind zuverlässig und gut beschildert – auch auf Englisch. Taschendiebstahl kommt vor, aber nicht im Ausmaß wie in manchen europäischen Großstädten. Trotzdem: Wertsachen in Innentaschen, nicht alles im Rucksack offen lassen, das gilt immer.

Für Gruppen würde ich tatsächlich geführte Halbtagstouren empfehlen, zumindest zu Beginn. Man bekommt Orientierung und die Guides erklären kulturelle Besonderheiten, die man sonst leicht übersieht. Danach kann man die Zeit frei gestalten. Asakusa in Tokio und der Nishiki-Markt in Kyoto sind Anlaufpunkte, wo man als Gruppe prima zusammenbleibt ohne sich zu verlieren.


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