Hallo zusammen, ich bin normalerweise als Geschäftsreisender unterwegs und bin zum ersten Mal im August in Japan – kombiniere aber dieses Mal berufliche Tage in Tokio mit privater Erkundung. Meine Frage ist weniger: Welche Sehenswürdigkeiten MUSS ich sehen, sondern vielmehr: Wie strukturiere ich die Unterkunftsstrategie sinnvoll?
Mein Plan bisher: 3 Tage Tokio (Business-Hotel in Shinjuku für gute Anbindung), dann 5 Tage Kultur-Teil. Jetzt bin ich unsicher, ob ich von Tokio aus Tagestouren zu Kyoto/Osaka/Nikko mache (pendeln via Shinkansen) oder ob ich 2-3 Zwischenquartiere buche.
Als regelmäßiger Dienstreisender bin ich da pragmatisch: Ich möchte nicht ständig umpacken, aber auch nicht täglich 2h Zugfahrt mit Koffer. Was funktioniert logistisch besser? Gibt es da Ferienwohnungen, die auch für Kurzstops geeignet sind? Und wie viele Tage sollten für einen ersten Besuch in JEDE dieser Städte realistische Mindestdauer sein?
Danke für praktische Tipps!
Gute Frage – ich mache auch regelmäßig solche Kombi-Reisen zwischen Arbeitsterminen und freien Tagen. Für August würde ich dir folgendes empfehlen:
Tokio bleiben: 3 Tage ist realistisch für deine berufliche Basis, nimm ein gutes Hotel mit Business-Amenities (schnelles WLAN, quiet rooms).
Zum Pendeln: Wenn du die nächsten 4-5 Tage flexibel gestalten willst, würde ich Kyoto als feste Basis nehmen (3 Nächte). Von dort erreichst du Osaka in 75 Min, Nara in 45 Min. Das ist effizienter als täglich den Koffer zu schleppen. Ferienwohnungen in Kyoto (Higashiyama-Bezirk) sind oft besser als Hotels – mehr Privatsphäre, günstiger, und du kannst morgens vor dem Touristen-Ansturm los.
August in Japan ist allerdings heiß und schwül – rechne mit Pausen/Ruhe im Hotel ein. Osaka würde ich dieses Mal überspringen, zu voll und nicht dein Profil. Stattdessen: Kyoto intensiv oder Koyasan (Mönchstempel, übernachten, ganz anders).
Dauer pro Stadt: Kyoto mindestens 3 volle Tage, sonst machst du nur Tempel-Haken.