Moin zusammen,
planiere gerade eine Woche Südindien für Ende Juli / August und will mich da auch ins Nachtleben stürzen – nach langer Familienphase mal wieder was erleben, verstehst du. Die üblichen Reiseführer warnen überall vor Wasser, aber ich find online nichts Konkretes über Trinkwasserqualität speziell in den Beach-Bars und Clubs an der Küste (Kovalam, Varkala, ggfs. auch Kochin).
Meine Fragen konkret:
1. Servieren die besseren Bars & Clubs gekochtes/destilliertes Wasser? Oder ist da auch oft Leitungswasser drin?
2. Ist die Wasserqualität an der Küste besser/schlechter als im Inland?
3. Wie erkennt man vor Ort zuverlässig, ob eine Location das Wasser ordentlich behandelt?
4. Reicht Mineralwasser aus der Flasche (zugekauft) als Getränkebasis, oder sollte ich auch bei Cocktails vorsichtig sein?
Ich bin kein paranoider Typ, will aber auch nicht mit Durchfall-Giftschrank zurückkommen. Wer hat da konkrete Erfahrungen gemacht? Danke!
Interessante Frage! Ich hab mich viel mit lokalen Infrastruktur-Apps beschäftigt, aber für Südindien weniger als für die Adria. Allerdings: In modernen Bars kannst du oft sehen, ob die RO-Anlage (Umkehr-Osmose) sichtbar ist – das ist dein best indicator. Apps wie Google Maps helfen manchmal, wenn Bewertungen speziell auf Hygiene hindeuten. Für deine Küstenorte würde ich auch vor Ort im Hotel nachfragen: Das Personal kennt die sicheren Spots. Cocktails – wenn gemacht mit Eiswürfeln aus fragwürdigen Quellen – das würde ich meiden.
Ich war letztes Jahr im Juni an der Costa Brava ( https://reiseforum24.com/europa/spanien/spanien-strand-inseln/la-palma-wanderung-zu-lavastraenden-im-juni-was-muss-ich-wissen-1781683227/), aber Südindien kenne ich ehrlich gesagt nicht. Falls du noch nach Grenzen-Reisetipps brauchst – gerne! Aber bei dieser speziellen Wasser-Sache kann ich dir nicht helfen. Viel Erfolg beim Planen!
Hallo Stefan, das ist natürlich ne ganz andere Destination als meine Alpen-Touren mit Max, aber ich würde dir raten: In etablierten Bars und Restaurants – egal ob Indien oder anderswo – kannst du davon ausgehen, dass sie mindestens Umkehr-Osmose nutzen oder Wasser kaufen. Das ist für jeden Gastwirt wirtschaftlich logisch, weil kranke Gäste Ruf kosten. Die Küstenstadt-Infrastruktur sollte da besser sein als im Hinterland. Im Juli allerdings – das ist Monsunzeit, richtig? – könnten Leitungssysteme stärker belastet sein. Mein Rat: lokal nachfragen, welche Bars die Locals selbst empfehlen, und bei Wasser zur Flasche greifen.