Ich plane gerade meine erste Fernreise nach Vietnam für September und bin ehrlich gesagt unsicher, wie viel Zeit ich wirklich einplanen sollte. Überall liest man "mindestens 3 Wochen", aber ich frage mich: Ist das Marketing der Reiseblogs oder wirklich notwendig?
Mein Problem: Ich bin jemand, der ungerne gehetzt reist. Mich interessieren nicht die Instagram-Hotspots, sondern echte Einblicke. Ich war schon in Griechenland und Italien unterwegs und habe dort gemerkt, dass ich lieber 1-2 Orte intensiv erkunde als 5 oberflächlich abzuhaken. In Vietnam fürchte ich aber: Bin ich mit 10-12 Tagen hoffnungslos unterversorgt? Oder braucht es wirklich 3+ Wochen, um die "echte" Essenz zu erfassen?
Dazu: September ist Regenzeit, oder? Bedeutet das, dass ich sowieso weniger rauskommen kann und daher weniger Zeit brauche? Oder ist das naiv gedacht?
Wie habt ihr das gelöst – vor allem wenn euch Qualität vor Quantität wichtig ist?
Hey Thomas! Das ist tatsächlich die richtige Frage. 3 Wochen ist nicht immer notwendig – es kommt auf deinen Stil an. Wenn du wie beschrieben lieber tief eintauchst, würde ich sagen: 2 Wochen sind realistisch, dann machst du aber keine Nord-Süd-Durchquerung. Konzentrier dich auf eine Region (z.B. Nord oder Zentral), und du bekommst mehr Tiefe hin. September hat Regen, ja, aber auch weniger Touristen. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn es dir um Authentizität geht – nicht nur weniger Hassle logistisch, sondern auch echteren Kontakt zu Locals.