Hallo zusammen,
ich plane gerade meinen Australien-Roadtrip für den kommenden Juli (australischer Winter, also perfekt für das Outback und den Norden) und stehe vor einem Durcheinander aus Genehmigungen, Pässen und Voranmeldepflichten, das ich so nicht erwartet hatte.
Mein Plan: Von Darwin über den Kakadu National Park, Litchfield, dann weiter Richtung Kimberley und eventuell Purnululu (Bungle Bungles). Ich reise im Campervan, habe meine Kamera dabei und – das macht es nochmal komplizierter – meinen Hund.
Folgendes ist mir unklar:
1. Für welche Parks brauche ich wirklich Vorabgenehmigungen und wo reicht es, vor Ort am Ranger-Station zu bezahlen?
2. Gibt es Parks wo Hunde generell verboten sind (ich vermute: fast überall, aber ich finde nirgends eine klare Übersicht)?
3. Purnululu ist Aboriginal Land, da gibt es doch extra Permits, oder? Wie lange im Voraus buchen?
4. Sind die Parks im Juli überhaupt alle zugänglich oder gibt es welche, die erst nach der Regenzeit wieder öffnen?
Als Projektmanager will ich das natürlich ordentlich strukturiert planen, aber bei australischen Nationalparks scheint jeder Bundesstaat seine eigenen Regeln zu haben. Hat jemand das kürzlich gemacht oder kennt verlässliche aktuelle Quellen?
Der Punkt mit dem Hund wurde ja schon angesprochen, und ich schließe mich an: Das wird ein echtes Problem. Aber ich will noch was zur Purnululu-Romantik sagen, die in solchen Planungen gerne aufkommt.
Purnululu ist beeindruckend, keine Frage. Aber die Straße rein ist 53 km Schotterpiste, und zwar keine gemütliche. Normale Campervans – auch als "4WD" vermarktete Mietwagen – sind dort oft schlicht nicht zugelassen, und die Mietwagenverträge schließen diese Strecke häufig aus. Wenn du mit einem Schaden dort rauskommst, zahlst du selbst. Das lohnt sich zu prüfen bevor man die Genehmigung beantragt.
Ich sag nicht, lass es bleiben – aber rechne vorher durch, ob dein Fahrzeug das wirklich darf.