Hallo zusammen,
ich plane für 2026 wieder eine ausgedehntere Deutschlandreise mit Fokus auf Inselhopping – primär Nordsee, aber auch Mecklenburg. Bisher bin ich mit Einzeltickets und gelegentlichen Wochen-Tickets unterwegs gewesen, weil ich die Routen flexibel gestalte und oft spontan Umwege mache.
Nun die Frage: Lohnt sich das Deutschlandticket wirklich für nachhaltiges Reisen, oder wird man damit zu vorhersehbar-touristischen Routen gezwungen? Ich habe Bedenken, dass ein Pauschal-Ticket zwar günstig wirkt, aber:
1. Man wird von Massenströmen gepuffert (Overtourism an bestimmten Tagen?)
2. Die CO₂-Bilanz durch Umwege und Wartezeiten könnte schlechter sein als gezielter geplante Einzelfahrten
3. Echtes Slow Travel braucht Flexibilität, die ein Ticket vielleicht einschränkt
Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht oder überlegungen angestellt? Wie plant ihr solche Mehrtages-Reisen konkret?
Interessante Frage, aber aus meiner Perspektive schwer zu beurteilen – meine Planung ist ja eher auf Backcountry und Nationalparks ausgerichtet, da spielen öffentliche Verkehrsmittel eine ganz andere Rolle. Trotzdem: aus deinen Punkten würde ich sagen, dass Flexibilität beim Slow Travel absolut zentral ist. Ein Ticket kann da eher zum Fallstrick werden als zur Lösung, wenn es dich auf bestimmte Strecken und Fahrtzeiten bindet. Hast du überlegt, ob Mieträder + gezielter ÖV für deine Inselstrecken nicht besser funktionieren?