Ich plane gerade meine Japan-Reise für Spätsommer/Herbst und sitze nun schon einige Wochen über der Frage, wie ich die Sprachbarriere am besten angehe. Im Netz liest man überall: 'Kein Problem, Google Translate reicht völlig!' – aber ich bin da skeptisch, weil solche Pauschalaussagen meistens die Realität schönfärben.
Mich würde interessieren, wie es in der Praxis wirklich läuft. Konkret:
Erstens: Funktionieren Apps wie Google Translate oder DeepL bei Speisekarten, Bahnticketautomaten und Beschilderung zuverlässig genug, oder gerät man da regelmäßig in Situationen, wo man auf gut Glück tippen muss?
Zweitens: Lohnt es sich, in den nächsten Wochen noch Grundkenntnisse in Hiragana/Katakana zu erwerben – also zumindest die Schrift grob lesen zu können? Oder ist das Zeitaufwand, der sich in einer kurzen Reise kaum auszahlt?
Ich frage deshalb kritisch, weil ich schon erlebt habe, dass vermeintliche 'Geheimtipps' in Reiseforen an der Realität vorbeigehen. Wer wirklich eigene, aktuelle Erfahrungen hat – also nicht Berichte von vor vier, fünf Jahren – der darf gerne sachlich berichten. Was hat funktioniert, was hat Sie in die Bredouille gebracht?