Ich plane gerade meine Vietnam-Rundreise für Oktober und stoße überall auf die gleichen Aussagen: "Norden toll, Süden Regen" oder "Mitte unberechenbar". Klingt alles sehr pauschal, deshalb frage ich hier lieber nach echten Erfahrungen.
Konkret: Ich will mit dem Zug von Hanoi runter nach Ho-Chi-Minh-Stadt, also von Nord nach Süd. October gilt ja für den Norden als noch vergleichsweise gut, während der Süden sich angeblich im Übergang zwischen Regen- und Trockenzeit befindet. Aber wie drastisch merkt man das wirklich vor Ort? Ich habe keine Lust, mir Pläne um den Tagesniederschlag herumzubauen, der in irgendeinem Reiseblog von 2019 als "gelegentliche Schauer" verharmlost wurde.
Speziell interessiert mich: Hué und Hoi An Anfang Oktober – da liest man von Taifunrisiko. Wie realistisch ist das eigentlich, und wie viele Leute haben da wirklich Pech gehabt? Oder ist das wieder so ein Standardwarnung die man in jeden Text copy-pastet?
Ich bin skeptisch gegenüber zu optimistischen Pauschalbewertungen. Wer hat die Strecke in ähnlicher Jahreszeit wirklich gemacht und kann konkret sagen, was ihn überrascht hat – positiv wie negativ?