Liebe Reiseforum-Community,
Ich plane derzeit eine dreiwöchige Rundreise durch die USA für nächstes Jahr – analog zu meiner penibel durchgeplanten Slow-Travel-Etappe am Jakobsweg. Allerdings ist mein Budget deutlich knapper als sonst, da ich die Investition in Luxusunterkünfte in Europa begrenzen möchte.
Meine ursprüngliche Idee war ein Mietwagen (z.B. Ostküste: Boston → New York → Philadelphia → Washington D.C.), mit gezielten Boutique-Hotel-Pausen an den wichtigsten Kultur-Hubs. Aber die Mietkosten im August sind horrent, plus Benzin, Versicherung und Parkgebühren in den Städten – da lande ich schnell bei 80–100€/Tag.
Ich bin nun auf Greyhound-Busse gestoßen (ca. 25–40€ für längere Strecken). Das würde die Mobilität stark einschränken, aber die Kostenersparnis ist immens. Allerdings habe ich Bedenken: Ist Greyhound in August (während meiner Reise) noch praktikabel? Wie ist die Pünktlichkeit? Kann ich spontan zwischen Boutique-Hotels pausieren, oder muss ich mich an Busfahrpläne klammern?
Wäre dankbar für Erfahrungen von Euch – vor allem von denen, die selbst sparsam, aber qualitativ hochwertig reisen.
Viele Grüße,
Miriam
Liebe Miriam,
schön, dass ich wieder aktiv dabei bin! Für Familienreisen mit den Großeltern nutze ich ähnliche Überlegungen. Meine Erfahrung: Greyhound ist für ältere Semester (und auch beruflich aktive wie dich!) auf Dauer anstrengend – die Busse sind eng, Zugänge schwierig. Dafür sprichst du: Mietwagen im August teuer, Benzin zusätzlich.
Kompromiss: ÖPNV in Städten, gezielt Mietwagen nur für 2–3 Tage zwischen den Boutique-Hotels buchen, statt Vollzeit. Boston → Zug nach NYC (Amtrak), dann Mietwagen für Tagestouren. Das kostet weniger und gibt dir Flexibilität ohne Dauerstress.
Viele Grüße,
Sabine