Liebe Community, mein Mann und ich planen unseren ersten Westküsten-Trip im nächsten Jahr und fragen uns, ob 3 Wochen realistisch sind, wenn wir wirklich entschleunigt reisen möchten. Wir sind es gewöhnt, mit Bedacht zu reisen und nehmen uns Zeit für Orte – nicht wie die Massentouristen, die in einer Woche von LA bis Seattle rasen.
Unsere Idee: San Francisco 5-6 Tage, Big Sur und Küstenstrecke gemächlich, dann vielleicht Portland, und je nachdem wie es sich anfühlt. Wir haben gute Reiseversicherungen abgeschlossen und mögen es, lokale Märkte zu besuchen und mit Einheimischen zu sprechen – das kostet Zeit, ist aber für uns wertvoll.
Meine Frage: Reicht das zeitlich oder sollten wir bei so einem Anspruch eher 4-5 Wochen einplanen? Wie viel Stress mit Mietwagen-Logistik entsteht bei dieser Streckenlänge? Und habt ihr Tipps, wo man wirklich Touristenfallen vermeiden kann und authentisch ankommt?
Danke für eure Erfahrungen!
Margit, ich bin gerade beim Planen ähnlicher Routen – nur eben vorbereitend für längerfristig. Aus IT-Sicht würde ich euch eine Reiseplanungs-App wie Rome2Rio empfehlen, die zeigt euch die echten Fahrtzeiten zwischen den Orten. Das hilft, realistisch einzuschätzen, was in 3 Wochen passen kann. Meine Erfahrung mit Mietwagen an der Westküste: Die Strecken sind länger als man denkt, besonders wenn ihr wie früher im Algonquin Park bewusst Pausen einbaut. 3 Wochen reichen für San Francisco + Big Sur + LA inklusive Slow Travel absolut.
Drei Wochen ist meiner Meinung nach das Minimum für die Westküste, wenn man nicht nur Foto-Checkpoints abhaken will. Bei meinen Tansania-Reisen merke ich: Je entspannter das Tempo, desto mehr entdeckt man. Für die USA: Lieber San Francisco, Monterey/Big Sur, Los Angeles und ein bis zwei weitere Stopps richtig kennenlernen statt 10 Städte in 10 Tagen. Vier Wochen wären optimal, aber 3 funktionieren, wenn ihr vorher schon plant, welche Gegenden euch am meisten interessieren.