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CO₂-Ausgleich für Afrika-Flüge: sinnvoll oder eher Ablasshandel?

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Markus H.
Beiträge: 5
Themenstarter
(@markus_h71)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#121]

Moin zusammen,

ich sitze gerade an der Planung für eine Afrika-Reise im Herbst und komme beim Thema CO₂-Kompensation nicht wirklich weiter. Ich habe schon ein paar Anbieter angeschaut, aber ehrlich gesagt wirkt das auf mich oft ziemlich glattgebügelt: ein Häkchen im Buchungsprozess, ein Betrag X, und dann soll das Thema erledigt sein. So einfach ist es aus meiner Sicht eher nicht.

Mich interessiert vor allem, wie ihr das bei Langstreckenflügen nach Afrika handhabt. Rechnet ihr den Ausstoß überhaupt sauber mit, oder sagt ihr: lieber gar nicht kompensieren und stattdessen den Flug bewusst in Kauf nehmen? Bei den üblichen „Kompensationsprojekten“ habe ich das Gefühl, dass viel Marketing dabei ist und wenig Transparenz über die tatsächliche Wirkung.

Ich frage auch deshalb, weil ich aus dem Berg- und Trekkingbereich eher pragmatisch denke: gute Vorbereitung bringt meist mehr als schöne Versprechen. Wenn ich schon fliege, möchte ich wenigstens wissen, ob so eine Kompensation halbwegs belastbar ist oder nur ein gutes Gefühl verkauft.

Mich würden vor allem eure Erfahrungen mit seriösen Anbietern, sinnvollen Beträgen und der Frage interessieren, ob man als einzelner Reisender überhaupt einen spürbaren Unterschied macht. Oder ist es ehrlicher, das Geld lieber in eine längere Reise mit weniger Inlandsflügen zu stecken?


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