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Gepäcklimit Buschflugzeug: Wie plane ich Safari-Sansibar Übergepäck?

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Markus_AI88
Beiträge: 3
Themenstarter
(@markus_ai88)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#9]

Hallo zusammen,

wir planen für Juni/Juli 2026 eine kombinierte Safari-Sansibar-Reise und stehen gerade vor einem logistischen Problem, bei dem ich nicht so recht weiterkomme.

Nach der Safari (Serengeti/Ngorongoro) wollen wir direkt per Inlandsflug nach Sansibar weiterfliegen, ohne zurück nach Dar es Salaam oder Nairobi zu müssen. Jetzt hab ich gelesen, dass die kleinen Buschflugzeuge auf den Serengeti-Airstrips teils nur 15 kg Gesamtgepäck erlauben – und das anscheinend als Weichgepäck, keine Hartschalenkoffer. Auf Sansibar brauchen wir aber deutlich mehr Zeug (Taucherausrüstung, Strandkleidung, etc.).

Meine konkreten Fragen:
1. Welche Airlines fliegen die Route Seronera/Grumeti → Sansibar (direkt oder mit Stopp in Arusha/Dar)? Coastal Aviation? Auric Air? ZanAir? Gibt es noch andere?
2. Wie streng werden die 15-kg-Limits wirklich durchgesetzt? Liest man ja unterschiedlichstes…
3. Kann man Gepäck irgendwo sicher deponieren und nachschicken lassen – z.B. im Starthotel in Arusha?
4. Hat jemand Erfahrungen mit Übergepäckgebühren auf dieser Route? Was wurde pro Kilo fällig?

Wir sind zu zweit, also könnte man Kilos theoretisch poolen – falls das bei den Airlines überhaupt geht.

Bin für jeden Hinweis aus eigener Erfahrung dankbar, nicht nur für das, was auf den Airline-Websites steht (die sind teils veraltet oder widersprüchlich).

Viele Grüße
Markus


6 Antworten
Helmut68
Beiträge: 5
(@helmut68)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich fliege schon seit vielen Jahren gelegentlich auf solchen kleineren Strecken in Afrika, und aus meiner Erfahrung – auch mit indonesischen Inlandsflügen, wo ich ähnliches erlebt habe (hab das mal im Jakarta-Bali-Thread beschrieben) – gilt: Kleine Maschinen, echte Gewichtslimits. Das ist keine Schikane, sondern Sicherheit.

Was ich etwas skeptisch sehe: Die Hoffnung, dass 'Pooling' oder 'der Typ am Schalter drückt ein Auge zu' verlässlich funktioniert. Für eine geplante Reise im Juni würde ich das nicht als Strategie einkalkulieren. Sommer ist Hochsaison, die Flieger sind voll, und bei voll besetzter Cessna zählt jedes Kilo.

Mein Rat: Schreib Coastal Aviation direkt an (E-Mail), erkläre deine Situation mit dem Tauchmaterial und frag nach Übergepäck-Optionen und Preisen für deinen konkreten Flug. Die antworten in der Regel, und du hast es dann schriftlich. Taucherausrüstung leihen auf Sansibar halte ich für die pragmatischere Lösung – Qualität der Shops in Nungwi ist ordentlich.


Antwort
Sarah-Weber
Beiträge: 4
(@sarah-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich hab zwar keine direkte Tansania-Erfahrung, aber ich plane für August 2026 eine ähnliche Reise und recherchiere gerade intensiv – also nehme ich hier sehr gerne mit!

Was ich bisher rausgefunden habe: Auric Air hat auf ihrer Website tatsächlich recht genaue Infos zu Gepäck und auch zur Option Übergepäck vorzubuchen, das wirkte aktueller als die Coastal-Seite. ZanAir scheint momentan sehr begrenzt zu operieren, da würde ich nicht drauf setzen für die Planung.

Zum Thema Taucherausrüstung leihen: Ich hab da ähnliches in anderen Threads gelesen – die Shops in Nungwi sollen wirklich brauchbar sein. Wer nur schnorchelt sowieso kein Thema, aber auch für Taucher scheint das eine realistische Alternative zu sein. Ich würde mir ehrlich gesagt nur mein eigenes Mundstück und Tauchcomputer mitnehmen, alles andere leihen. Das passt auch noch ins Handgepäck.

Für das Gepäck deponieren: Gibt es eigentlich auch Optionen am Flughafen Kilimanjaro? Wäre für manche Routen praktischer als Arusha-Stadthotel.


Antwort
Werner-Klein
Beiträge: 11
(@werner-klein)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Kurze Ergänzung noch: Hartschalenkoffer sind auf den Buschstrips wirklich ein Problem, das steht nicht nur irgendwo im Internet sondern ist echte Praxis. In die Gepäckluken passen die schlicht nicht rein. Softbag oder Duffel ist Pflicht, da gibt's nichts zu diskutieren.


Antwort
Marcus K.
Beiträge: 2
(@eventhunter47)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hey Markus, ich hab letztes Jahr eine ähnliche Kombi-Reise gemacht (allerdings in Australien, da gelten natürlich andere Bedingungen, aber das Prinzip mit kleinen Prop-Maschinen kenne ich). Das mit dem Weichgepäck ist kein Mythos – die meinen das ernst. Bei Coastal Aviation wurde unser Gepäck am Airstrip tatsächlich gewogen, und ein Typ vor uns musste Kram ausladen. Das 15-kg-Limit gilt pro Person und Pooling war auf meiner Recherche zu Tansania nicht bei allen Airlines möglich. Coastal soll da kulanter sein als ZanAir, aber das solltest du vor Buchung direkt anfragen.

Für Sansibar-spezifisches Equipment (Tauchsachen etc.) würde ich ernsthaft überlegen, ob du das nicht direkt auf Sansibar leihst statt schleppt. Gute Diveshops in Nungwi haben brauchbares Material, und das spart dir den ganzen Stress mit dem Übergepäck. Hab zumindest so auf der Great Ocean Road gelernt, dass man bei Reisen mit Gepäckwechsel immer einen Plan B braucht.


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