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Inlandsflug Serengeti nach Sansibar: Welche Airline, wieviel Gepäck?

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Marco8957
Beiträge: 12
Themenstarter
(@marco8957)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#8]

Hallo zusammen,

ich plane gerade meine Tansania-Reise für Juni 2026 und hänge gerade an einem konkreten logistischen Problem fest. Wir fliegen nach der Safari (Serengeti, ca. 6 Nächte) weiter nach Sansibar für eine Woche Strand. Der Rückflug nach Europa geht dann von Zanzibar aus.

Jetzt zur eigentlichen Frage: Wie komme ich am sinnvollsten vom Serengeti-Bereich nach Sansibar? Ich habe gelesen, dass es kleine Propellermaschinen gibt, die von Airstrips in der Serengeti abfliegen – aber ich blick bei den Airlines nicht ganz durch. Auswahl scheint groß zu sein (Coastal Aviation, Auric Air, Zanair?), und ich weiß nicht welche davon zuverlässig ist und was die Unterschiede sind.

Vor allem mein größtes Problem: Das Gepäcklimit. Ich hab gehört, dass bei Buschfliegern oft nur 15 kg Gesamtgepäck erlaubt sind – und das auch noch in Softbags, keine Hartschalenkoffer. Stimmt das wirklich? Wir sind zu zweit und ich weiß nicht wie wir das hinkriegen sollen, besonders wenn man für Sansibar ja auch Strandklamotten etc. braucht.

Kann man Gepäck irgendwo zwischenlagern? Am Flughafen Arusha oder Kilimanjaro vielleicht, und das dann separat nach Sansibar schicken lassen?

Bin für jeden Hinweis dankbar – hab dazu echt wenig Konkretes gefunden.


7 Antworten
ReiseFoto35
Beiträge: 13
(@reisefoto35)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Fotografisch gesehen ist das Softbag-Limit echt eine Herausforderung wenn man größeres Kameraequipment dabeihat – Teleobjektive, Stativ usw. frisst das Gewicht brutal schnell auf. Ich packe bei solchen Touren Kamerarucksack als 'persönliches Item' und hoffe das der nicht auf die Waage kommt, was je nach Airline und Personal unterschiedlich gehandhabt wird. Nicht offiziell empfohlen aber in der Praxis oft so.

Zum Jetlag-Thema bei der Heimreise von Sansibar – hab dazu schonmal was geschrieben, Tansania ist zeitzonenmaessig aber deutlich pfleglicher als USA-Westküste, das ist kein großes Problem.


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T.Hoffmeister
Beiträge: 5
(@t-hoffmeister)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Muss LastMinute_Pro da teilweise widersprechen: Das mit dem Outfitter der Gepäck nachschickt klingt einfacher als es ist. Ich habe von mehreren Reisenden gehört, dass das nicht immer reibungslos funktioniert und der Koffer dann doch mit Verzögerung ankommt oder man am Ende selbst hinterhertelefoniern muss. Wer sich auf sowas nicht einlassen möchte, sollte vielleicht lieber von Anfang an mit weniger Gepäck planen.

Wir waren mit einer Reisegruppe auf Lanzarote unterwegs (anderes Thema, ich weiß) und haben gelernt dass man bei Logistik mit mehreren Stationen immer Puffer einplanen muss – das gilt für Tansania erst recht. Mein Rat: Konsequenter Minimalismus für die Safari, und für Sansibar kauft man Strandklamotten ggf. einfach vor Ort. Ist eh günstiger und spart Schlepperei.


Antwort
Werner-Klein
Beiträge: 11
(@werner-klein)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich seh das ähnlich wie T.Hoffmeister. Hab selbst eine längere Reise ohne feste Buchungsstruktur gemacht (Südostasien, aber das Prinzip ist gleich) und gelernt: Je mehr bewegliche Teile eine Logistikkette hat, desto öfter geht was schief.

Die 15-kg-Softbag-Regel ist real und wird am Airstrip auch wirklich kontrolliert, das ist kein Mythos. Einige Lodges haben tatsächlich Koffer-Deposit-Service, aber ich würde das vorab schriftlich bestätigen lassen und nicht einfach davon ausgehen dass es klappt.

Zanair hat übrigens gelegentlich etwas ältere Maschinen, das ist Geschmackssache. Auric Air fand ich persönlich gut organisiert. Aber im Juni 2026 bitte früh buchen – da ist Hochsaison in der Serengeti und die Verbindungen sind gefragt.


Antwort
Sarah_97
Beiträge: 4
(@sarah_97)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich war letztes Jahr in der Region – nicht Safari, aber ähnliche Inlandsflugsituation – und das mit den Softbags hat mich anfangs auch überrumpelt. Hab dann einfach einen günstigen Faltbaren Duffel-Bag als zweites Gepäckstück gekauft, Safari-Sachen da rein, und den richtigen Koffer am Kilimanjaro Airport gelassen. Hat geklappt, aber man muss sich das rechtzeitig überlegen und nicht erst eine Woche vorher.

Ach ja – Remote-Work-technisch war Sansibar übrigens gemischt was Internet angeht, aber das ist ein anderes Thema 🙂 Für Safari + Strand plane ich sowas eh nicht ein.


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