Hey zusammen,
ich plane gerade meine erste Japan-Reise für Herbst (könnte auch noch Juli/August schieben, aber eher nicht wegen der Hitze) und grüble über die Strategie. Ich bin mit meinem Hund unterwegs und brauche Zeit zum Fotografieren – keine klassische Metropolen-Hatz. Überall liest man: "Tokyo, Kyoto, Osaka – das musst du sehen!" Aber ich frag mich: Lohnt sich Slow Travel in Japan wirklich oder zahl ich nur drauf mit längeren Anfahrtswegen?
Mich reizen kleinere Orte wie Takayama, Kanazawa oder kleinere Hafenstädtchen. Bessere Fotospots? Weniger Touristencircus? Aber: Sind die Unterkünfte dort auch haustierfreundlich? Wie gut ist der ÖPNV wirklich, wenn man nicht von A nach B hetzt, sondern 3-4 Tage an einem Ort sein möchte? Und ehrlich: Muss ich die großen Städte trotzdem mitnehmen, oder kann ich die Skip und hätte immer noch ein "echtes" Japan-Erlebnis?
Gibt es hier auch Fotografen oder Slow-Travel-Fans, die das schon gemacht haben?
Danke vorab!
ReiseFoto
Kleinstadt Japan, absolut! Hab ähnliche Erfahrung in Vietnam gemacht – überall heißt es Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt, aber die besten Fotos und authentischen Momente waren in Hoi An und Hue. Transportmässig: In Japan ist es sogar einfacher als Vietnam, die Zugnetzwerke sind top. Kanazawa–Takayama–Shirakawa-Go als Loop funktioniert sehr gut. Haustierhotel würd ich direkt anrufen, nicht blind buchen.
Spannender Ansatz! Für deine Planung würde ich mir Google Maps Offline und Citymapper genauer anschauen – beide laufen in Japan super und zeigen dir exakt, wie die Verbindungen zwischen Kleinstadt-Hotspots sind. Ich hab das letztes Jahr auf Kreta getestet und festgestellt, dass selbst kleine Orte besser vernetzt sind als gedacht. Für haustierfreundliche Unterkünfte: Google Maps Hotels filtern nach "pets allowed" – klappt auch auf Japanisch. Die Marktplätze in Kanazawa sind fotografisch eine Wucht, würde ich machen!