Liebe alle zusammen,
ich plane erstmals einen Tauchurlaub und bin dabei auf Lakshadweep gestoßen. Bislang kenne ich mich mit Tauchen nicht aus – meine Reiseerfahrung liegt eher bei Winterurlaub in den Alpen und kulinarischen Busreisen durch Europa. Aber diesen Winter möchte ich etwas ganz anderes ausprobieren.
Nun bin ich unsicher: Wann ist die beste Tauchsaison in Lakshadweep? Ich lese überall unterschiedliche Angaben zu Sichtweiten und bin verwirrt, ob Oktober–April wirklich die optimale Zeit ist oder ob es auch Ausnahmen gibt. Wie sind die Sichtweiten konkret in den Top-Monaten? Muss ich mit Strömungen rechnen, die auch für Anfänger problematisch werden?
Gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Atollen? Und wie wichtig ist es wirklich, einen lokalen Tauchführer zu buchen – oder kann man da auch flexibler vorgehen?
Ich freue mich über praktische Erfahrungen von euch!
Viele Grüße,
Margit
Hallo Margit,
schön, dass du dich ans Tauchen traust! Lakshadweep ist wirklich spektakulär. Oktober bis April ist tatsächlich die beste Zeit – da hast du Sichtweiten von 20–40 Metern, teilweise sogar bis 50m. Die ruhigere See ist perfekt für Anfänger.
Mai bis September ist Monsun, dann sind Sichtweiten oft nur 5–15m und die Strömungen knifflig. Jetzt im August würde ich dir ehrlich nicht empfehlen.
Die einzelnen Atolle unterscheiden sich kaum großartig. Was wichtig ist: Nimm einen lokalen Guide – nicht aus Sicherheitsgründen (die sind zwar auch wichtig), sondern weil die die besten Spots mit Mantas und Korallengärten kennen. Ich habe das in Vietnam und Kroatien immer so gemacht, spart dir viel Frustration.
Buche direkt über dein Resort oder eine zertifizierte Tauchschule vor Ort. Preise sind fair und du lernst die Gewässer mit jemandem kennen, der weiß, was gerade los ist.
Viel Erfolg!