Ich fahre im September zwei Wochen durch Vietnam und will nicht wie ein ahnungsloser Tourist rüberkommen. Klar, ich kenne die Standard-Tipps aus den Reiseführern: nicht mit den Füßen auf Buddha zeigen, Trinkgeld nicht zu freizügig verteilen, Familienchef zuerst grüßen. Aber mich interessiert, was locals WIRKLICH aufregt – nicht die tourisierten Versionen.
Ich war viel in Asien unterwegs, aber Vietnam war bisher nicht dabei. In Thailand habe ich gelernt, dass oberflächliches Respekt-Theater oft kontraproduktiv ist. Meine Frage: Wo sollte ich als Westler wirklich achtsam sein, ohne ins Klischee zu verfallen? Gibt es kulturelle Besonderheiten, die in den Standard-Guides einfach untergehen? Und was ist in der Nebensaison (September!) realistisch – sind die Regeln entspannter, wenn weniger Touristen da sind?
Interessiert auch, wie das in abgelegenen Dörfern versus Ho-Chi-Minh-Stadt unterschiedlich ist.