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🛂 Am Flughafen – Einreise und Passkontrolle in den USA
Hallo und herzlich willkommen zu deiner ersten Englischstunde für deinen USA-Urlaub! Lass uns direkt mit der ersten typischen Situation starten, die du nach deiner Landung erleben wirst. Wenn du in den USA ankommst, ist es wichtig, einige grundlegende Sätze auf Amerikanisch zu kennen, um die Einreise und Passkontrolle reibungslos zu meistern.
Die Situation bei der Einreise
Du bist gerade in den USA gelandet, zum Beispiel in New York (JFK) oder Los Angeles (LAX). Nach dem Aussteigen folgst du den Schildern zur „Immigration” oder „Passport Control”. Dort steht ein Beamter (ein sogenannter CBP Officer – Customs and Border Protection) und stellt dir einige Standardfragen. Keine Sorge: Die Fragen sind fast immer die gleichen!
Wichtige Sätze auf Amerikanisch
Hier sind die typischen Sätze, die du hören und sagen wirst:
- „Good morning! May I see your passport, please?”
- „What is the purpose of your visit?”
- „I’m here on vacation.”
- „How long will you be staying in the United States?”
- „I’ll be staying for two weeks.”
- „Where will you be staying?”
- „I have a hotel reservation in Miami.”
- „Do you have anything to declare?”
- „No, I have nothing to declare.”
- „Welcome to the United States. Enjoy your stay!”
Die deutsche Übersetzung der Sätze
1. „Guten Morgen! Darf ich bitte Ihren Pass sehen?”
2. „Was ist der Zweck Ihres Besuchs?”
3. „Ich bin im Urlaub hier.”
4. „Wie lange werden Sie in den USA bleiben?”
5. „Ich bleibe zwei Wochen.”
6. „Wo werden Sie übernachten?”
7. „Ich habe eine Hotelreservierung in Miami.”
8. „Haben Sie etwas zu verzollen?”
9. „Nein, ich habe nichts zu verzollen.”
10. „Willkommen in den USA. Genießen Sie Ihren Aufenthalt!”
Unterschiede zwischen Amerikanisch und Britisch
Ein paar typisch amerikanische Eigenheiten solltest du kennen:
- „Vacation” (amerikanisch) statt „holiday” (britisch) – das Wort für Urlaub.
- „I’m here on vacation” ist die klassische Antwort. Sag bitte nicht „I’m here for work”, wenn du wirklich Urlaub machst – das könnte zu Rückfragen führen!
- „Restroom” statt „toilet” oder „loo” – falls du am Flughafen die Toilette suchst.
- „Carry-on” = Handgepäck (britisch oft: hand luggage).
- „Declare” = verzollen. Bei Lebensmitteln, Bargeld über 10.000 USD oder Geschenken wird oft nachgefragt.
- Amerikaner sagen gerne „Sure!” oder „You bet!” statt „yes” – locker und freundlich.
Mehr über die Unterschiede zwischen amerikanischem und britischem Englisch erfährst du auf Amerikanisches Englisch auf Wikipedia.
Dialog-Übung – jetzt bist du dran!
Stell dir vor, du stehst am Schalter. Ich spiele den Officer, du antwortest auf Englisch. Versuche, ganze Sätze zu bilden!
In diesem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf diesen Artikel zum Thema: USA.
Officer: „Good afternoon! Passport, please.”
Officer: „What’s the purpose of your trip?”
Officer: „How long are you planning to stay?”
Officer: „Where will you be staying during your visit?”
Officer: „Do you have anything to declare?”
Ready? Let’s go! 🇺🇸✈️
Häufig gestellte Fragen
Wie bereite ich mich auf die Einreise in die USA vor?
Bereite alle notwendigen Dokumente wie Reisepass und Visum vor. Lerne wichtige Sätze auf Amerikanisch, um dich bei der Passkontrolle verständigen zu können.
Welche Fragen stellt der CBP Officer bei der Einreise?
Typische Fragen sind nach dem Zweck des Besuchs, der Dauer des Aufenthalts und dem Aufenthaltsort. Sei ehrlich und präzise in deinen Antworten.
Was bedeutet ‘declare’ bei der Einreise?
‘Declare’ bedeutet, anzugeben, ob du Waren oder Bargeld über 10.000 USD mitführst, die verzollt werden müssen.
Warum ist es wichtig, den Unterschied zwischen amerikanischem und britischem Englisch zu kennen?
Einige Begriffe unterscheiden sich, was Missverständnisse vermeiden hilft. Zum Beispiel wird ‘Vacation’ in den USA statt ‘Holiday’ verwendet.
Wie kann ich meine Englischkenntnisse für die Reise verbessern?
Übe typische Dialoge, nutze Sprachlern-Apps und schaue englischsprachige Filme, um dein Hörverständnis zu verbessern.
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USA-Reisen: Was du wirklich wissen musst, bevor es losgeht
Es passiert meistens beiläufig. Du sitzt abends auf dem Sofa, schaust einen Roadmovie, in dem ein Cabrio über eine endlose Wüstenstraße rollt, und plötzlich ist dieser Gedanke da: Warum eigentlich nicht? Warum nicht endlich diesen Roadtrip durch den Südwesten machen, einmal mit gelbem Taxi durch Manhattan fahren oder vor dem Grand Canyon stehen und einfach nur staunen? Vielleicht war es auch ein Gespräch mit Freunden, die gerade aus Kalifornien zurückgekommen sind, oder ein altes Foto vom Golden Gate. Wie auch immer der Funke gesprungen ist – jetzt willst du es wirklich angehen. Und genau hier wird es ernst, denn die USA sind kein Reiseziel, das man mal eben so wie einen Wochenendtrip nach Mallorca plant. Damit deine Reise tatsächlich der Traum wird, den du dir vorstellst, gibt es ein paar Dinge, die du vorher wissen solltest.
Einreisebestimmungen für die USA
Fangen wir mit dem Wichtigsten an: der Einreise. Als deutsche Staatsbürgerin oder Staatsbürger brauchst du für touristische Aufenthalte bis 90 Tage kein klassisches Visum, sondern eine ESTA-Genehmigung. Das ist eine elektronische Einreiseerlaubnis im Rahmen des Visa Waiver Program. Der Unterschied zum Visum ist erheblich: ESTA beantragst du online, meist innerhalb weniger Minuten, und in der Regel hast du die Genehmigung schon nach kurzer Zeit per E-Mail. Ein echtes Visum hingegen erfordert einen persönlichen Termin in der Botschaft und ist nur in Sonderfällen nötig, etwa bei längeren Aufenthalten oder bestimmten beruflichen Zwecken. Die offizielle ESTA-Gebühr liegt aktuell bei 21 US-Dollar pro Person. Wichtig: Beantrage ESTA ausschließlich über die offizielle Regierungsseite esta.cbp.dhs.gov. Im Netz wimmelt es von Drittanbietern, die genau so aussehen wie die offizielle Seite, aber 70, 80 oder sogar 100 Euro verlangen. Plane den Antrag mindestens 72 Stunden vor Abflug ein, besser zwei bis drei Wochen vorher – im Normalfall klappt es zwar schneller, aber sicher ist sicher.
Reiseplanung: USA ist mehr als ein Land
Wenn der bürokratische Teil erledigt ist, kommt der Punkt, an dem die meisten Erstreisenden den klassischen Fehler machen: zu viel auf einmal. Die USA sind riesig, und damit ist nicht das normale „groß“ gemeint. Allein Kalifornien ist flächenmäßig größer als Deutschland. Die Strecke von New York nach Los Angeles beträgt rund 4.500 Kilometer – mit dem Auto bist du dafür realistisch fünf bis sieben Tage unterwegs, und das mit ordentlich Sitzfleisch. Wer also in zwei Wochen New York, Miami, den Grand Canyon, Las Vegas und San Francisco abklappern will, verbringt seinen Urlaub im Wesentlichen in Flugzeugen, Mietwagen und auf Highways. Mein Rat: Konzentriere dich auf eine Region. Eine Westküsten-Rundreise von San Francisco über die Nationalparks bis Los Angeles funktioniert wunderbar in zwei bis drei Wochen. Die Ostküste lässt sich gut zwischen New York, Washington und vielleicht Boston erkunden. Lieber weniger sehen und das richtig, als von Highlight zu Highlight zu hetzen.
Tipps für den Alltag in den USA
Im amerikanischen Alltag warten dann ein paar Eigenheiten, die Europäer regelmäßig überraschen. Allen voran das Trinkgeldsystem: In Restaurants sind 18 bis 20 Prozent vom Nettobetrag mittlerweile Standard, weniger gilt als unhöflich. Auch Taxi- und Uberfahrer, Friseure, Hotelpagen und Zimmermädchen erwarten Trinkgeld. Der Grund: Servicekräfte verdienen oft einen sehr niedrigen Stundenlohn und leben buchstäblich von den Tips. Es ist also kein nettes Extra, sondern Teil der Bezahlung. Mindestens genauso wichtig: eine vernünftige Auslandsreisekrankenversicherung. Das amerikanische Gesundheitssystem ist atemberaubend teuer. Ein einfacher Krankenhausbesuch wegen einer Magenverstimmung kann schnell vierstellig werden, ein gebrochenes Bein fünfstellig. Ohne Versicherung kann eine Reise finanziell ruinös enden – mit einer guten Police zahlst du im Jahr oft weniger als 20 Euro.
Welche Region zu dir passt, hängt davon ab, was du suchst. Die Ostküste bietet dichte Geschichte, urbanes Tempo und das pulsierende Manhattan, in dem jede Straßenecke nach einer Filmszene aussieht. Die Westküste ist entspannter, lichtdurchflutet und reicht von den Tech-Vibes San Franciscos über die endlose Pazifikküste bis zu den Palmen von San Diego. Der Süden hat seinen ganz eigenen Charme – in New Orleans riecht es nach Jambalaya und in jeder zweiten Bar spielt jemand Livejazz, während Nashville und Memphis das musikalische Herzstück Amerikas sind. Und dann ist da das Landesinnere mit seinen Nationalparks: die rote Stille des Grand Canyon, die Geysire in Yellowstone, die Felsmonolithen des Monument Valley. Wer einmal allein auf einem Aussichtspunkt im Bryce Canyon stand, vergisst das nicht.
Ein paar praktische Dinge noch zum Schluss, denn die machen oft den Unterschied. Außerhalb der großen Städte führt fast kein Weg am Mietwagen vorbei – der öffentliche Nahverkehr ist außerhalb von Metropolen kaum existent. Dein deutscher Führerschein wird in den meisten Bundesstaaten anerkannt, manche Mietwagenfirmen verlangen jedoch zusätzlich einen internationalen Führerschein. Da der bei deiner Führerscheinstelle nur etwa 15 Euro kostet, hol ihn dir lieber vorsorglich. Eine echte Kreditkarte – keine Debitkarte – ist in den USA praktisch Pflicht. Hotels blockieren Kautionen darauf, Mietwagenfirmen ohne sie verleihen oft gar kein Auto, und an manchen Tankstellen kommst du ohne nicht weiter. Gewöhne dich außerdem daran, dass auf Preisschildern die Sales Tax fehlt – an der Kasse kommen je nach Bundesstaat noch fünf bis zehn Prozent obendrauf. Dafür bekommst du in jedem Restaurant kostenlos ein Glas Eiswasser auf den Tisch gestellt, ohne fragen zu müssen. Und die Öffnungszeiten sind herrlich entspannt: Supermärkte haben oft bis Mitternacht oder rund um die Uhr offen, Restaurants servieren auch am Sonntag.
Die USA sind kein Land, das man in einem Urlaub versteht – dafür ist es zu groß, zu vielfältig, zu widersprüchlich. Aber genau das macht den Reiz aus. Ob du nun durch die Wolkenkratzerschluchten New Yorks läufst, im Cabrio den Highway 1 entlangrollst oder am Lagerfeuer in Utah unter einem unwirklich klaren Sternenhimmel sitzt: Eine gut vorbereitete Reise wird dir Eindrücke schenken, die lange nachhallen. Plane realistisch, kümmere dich frühzeitig um ESTA und Versicherung, und lass dich auf das Tempo des Landes ein, statt es überholen zu wollen. Dann wird aus dem Sofa-Traum mit dem Roadmovie eine Reise, von der du selbst noch in zehn Jahren erzählen wirst.
Weitere Informationen über die USA findest du auf Wikipedia über die Vereinigten Staaten.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich ein Visum für die USA?
Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage benötigen deutsche Staatsbürger kein Visum, sondern eine ESTA-Genehmigung, die online beantragt wird.
Welche Region der USA ist für Erstbesucher zu empfehlen?
Erstbesuchern wird oft die Westküste empfohlen, da sie eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Nationalparks bietet, die in zwei bis drei Wochen erkundet werden können.
Wie hoch ist das Trinkgeld in den USA?
In den USA sind 18 bis 20 Prozent Trinkgeld in Restaurants üblich. Auch andere Servicekräfte erwarten Trinkgeld, da es Teil ihrer Bezahlung ist.
Welche Zahlungsmittel sind in den USA notwendig?
Eine echte Kreditkarte ist in den USA praktisch Pflicht, da sie für Hotelkautionen und Mietwagen benötigt wird. Debitkarten sind oft nicht ausreichend.
Wie teuer ist das Gesundheitssystem in den USA?
Das amerikanische Gesundheitssystem ist sehr teuer. Ein Krankenhausbesuch kann schnell vier- bis fünfstellige Beträge kosten, daher ist eine Auslandsreisekrankenversicherung dringend zu empfehlen.