Seite wählen

Bauernmärkte in Kal...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Bauernmärkte in Kalabrien: Preise verhandelbar oder fix?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
6 Ansichten
Markus_T78
Beiträge: 1
Themenstarter
(@markus_t78)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Tag
[#24]

Hallo zusammen,

nächsten Monat plane ich eine längere Tour durch Kalabrien – eigentlich wollte ich die Küstenwege und das Aspromonte-Massiv erkunden, aber ich bin auch ein großer Fan von lokalen Märkten und Direktvermarktern. Jetzt frage ich mich, wie das in Süditalien eigentlich so läuft mit dem Preishandeln.

In Nepal oder auf Märkten in Patagonien ist Verhandeln Teil der Kultur, fast schon erwartet. Aber wie ist das bei süditalienischen Bauernmärkten, wenn man direkt beim Produzenten kauft – sagen wir Bergamotte-Produkte aus der Gegend um Reggio, oder Chili-Aufstriche, Honig, so Sachen?

Ich möchte nicht unhöflich wirken oder die Leute vor den Kopf stoßen. Gleichzeitig kaufe ich auf solchen Märkten gerne größere Mengen, manchmal auch als Mitbringsel für Freunde. Macht es da einen Unterschied, ob man mehr abnimmt? Gibt es einen Unterschied zwischen einem formellen Wochenmarkt mit ausgeschilderten Preisen und einem informellen Stand am Straßenrand?

Hat jemand konkrete Erfahrungen aus Kalabrien oder generell aus dem italienischen Süden? Wäre wirklich dankbar für ehrliche Einschätzungen – auch wenn die Antwort ist, dass man dort einfach die Preise zahlt und fertig.

Danke schon mal,
Markus


1 Antwort
BizTravel42
Beiträge: 16
(@biztravel42)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich bin eigentlich kein Marktexperte, aber ich komme geschäftlich öfter durch Süditalien und hab dabei zwangsläufig auch lokale Märkte mitgenommen wenn die Zeit es erlaubt.

Meine Beobachtung: An formellen Wochenmärkten mit ausgeschilderten Preisen würde ich nicht groß verhandeln, das wirkt wirklich deplatziert. Anders bei kleineren Ständen am Straßenrand oder wenn du direkt beim Produzenten kaufst – da hab ich erlebt dass bei größeren Mengen manchmal von alleine ein "ti faccio un prezzo" kommt, also ohne dass man selbst anfängt zu feilschen.

Mein Tipp wäre: nicht aktiv verhandeln, aber wenn du deutlich machst dass du mehrere Gläser oder Flaschen nimmst, passiert das oft von selbst. Kalabresen die ich kenne sind eigentlich sehr stolz auf ihre Produkte – eher das Ansprechen der Qualität öffnet Türen als das Drücken des Preises. Beim Bergamotte-Kram rund um Reggio ist das sowieso schon fast Kulturgut, da würde ich vorsichtig sein.


Antwort
Teilen: