Hallo zusammen, ich bin neu hier und plane meinen ersten größeren USA-Trip für nächsten August – danach geht's dann hoffentlich nach Tansania und in die Karibik. Meine Frage: Ich habe nur 10 Tage Zeit für die kalifornische Westküste (wahrscheinlich San Francisco bis Los Angeles). Alle reden immer davon, dass man für Slow Travel viel mehr Zeit braucht, aber ich möchte es richtig machen und nicht gehetzt durchrasen.
Meine Gedanken bisher: Vielleicht lieber nur auf zwei bis drei Orte konzentrieren statt überall vorbeifahren? Ich will nicht nur Fotos für Instagram sammeln, sondern wirklich was von der Region mitbekommen – auch die lokale Kultur, die Foodscene, vielleicht ein paar Wanderungen.
Könnt ihr mir sagen, wie man 10 Tage sinnvoll nutzt, ohne sich selbst belügen zu müssen? Gibt es Best Practices für so eine Kurzfassung von Slow Travel, oder sollte ich lieber ehrlich zugeben, dass 10 Tage einfach zu kurz sind?
Danke schonmal für eure Tipps!
Interessante Frage für mich – ich sehe das eher praktisch: 10 Tage bedeutet, dass du mit den Flugzeiten rechnen musst (2-3 Tage fallen durch Flug + Jetlag weg), bleiben dir realistische 7 Tage. Für echtes Slow Travel brauchst du mindestens einen guten WLAN-Spot mit stabiler Verbindung pro Ort, wenn du flexibel bleiben willst. Hast du Remote Work im Sinn oder ist das rein Urlaub?
Ach Marco, mit 10 Tagen machst du nichts falsch! Nimm dir ein gutes Hotel in San Francisco (ich mag die Gegenden mit Hillviews), gönn dir zwei, drei schöne Restaurants und fahre entspannt die Küste runter. Nicht gehetzt. Vielleicht noch ein Spa-Tag irgendwo. Slow Travel heißt auch, sich einfach treiben lassen und nicht alles sehen zu müssen.