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NYC & SF im Sommer: Food Markets wirklich besser als Restaurants?

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Margit-Feldner
Beiträge: 3
Themenstarter
(@margit-feldner)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#38]

Hallo zusammen,

wir planen gerade unseren USA-Urlaub für Ende Juni / Anfang Juli und ich zerbreche mir den Kopf über eine Frage, die mich schon seit Wochen beschäftigt: Lohnt es sich in New York und San Francisco, die großen Food Markets zu besuchen (Chelsea Market, Ferry Building Marketplace etc.) oder essen wir einfach besser in normalen Restaurants?

Ich bin ehrlich gesagt etwas gespalten. Einerseits klingen die Märkte so verlockend – viele verschiedene Küchen an einem Ort, man kann probieren, die Atmosphäre soll toll sein. Andererseits habe ich gelesen, dass gerade im Sommer diese Orte absolut überfüllt sind und man kaum einen Sitzplatz findet. Bei 30+ Grad und gefühltem Gedränge stelle ich mir das nicht unbedingt angenehm vor.

Dazu kommt: Sind das wirklich "authentische" Erlebnisse oder eher touristisch aufgepeppt und teurer als gedacht? Ich will nicht am Ende für ein Sandwich 18 Dollar zahlen und im Schwitzkasten stehen.

Uns interessiert auch der Preisvergleich – ich habe das Gefühl, dass in den USA generell die Restaurantpreise durch Trinkgeld und Taxes gerade explodiert sind. Macht da ein Food Market wirklich einen Unterschied?

Freue mich über ehrliche Einschätzungen von jemandem der das selbst erlebt hat!

Liebe Grüße
Margit


5 Antworten
SarahKrger
Beiträge: 7
(@sarahkrger)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich finds ehrlich gesagt ein bisschen übertrieben wie alle immer die Food Markets hochjubeln 😅 Ich war vor zwei Jahren in NYC und Chelsea Market war ok, aber mehr auch nicht. Voll, laut, teuer. Für Fotos schön, fürs Essen... naja. Vielleicht bin ich einfach kein Fan von sowas.

Für günstiges gutes Essen in NYC empfehle ich eher die Delis in der Lower East Side oder Flushing Queens für asiatisches Essen – da bekommst du echtes Essen für echte Preise.


Antwort
WalterHoffmann37
Beiträge: 8
(@walterhoffmann37)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Da ich mich schon länger mit Lebensmittelqualität und -herkunft befasse – ich habe das bei Gelato in Italien ähnlich diskutiert – möchte ich folgendes ergänzen:

Der Ferry Building Marketplace in San Francisco ist tatsächlich in einer anderen Liga als viele andere Food Markets. Dort sind Händler vertreten, die echte Produzenten aus der Region sind – Käsereien, kleine Metzger, Gemüsebauern aus dem Central Valley. Das ist kein Touristenspektakel, sondern ein funktionierender Markt, den auch Einheimische nutzen.

Der Chelsea Market in New York hat hingegen in den letzten Jahren stark an Authentizität verloren, seit diverse Einzelhändler ausgezogen sind und mehr Touristenformate eingezogen sind. Ich war 2023 dort und war etwas enttäuscht.

Mein Rat: Unterscheidet zwischen den Märkten. Nicht alle Food Markets sind gleich. Im Sommer empfehle ich trotzdem, die wirklich guten Märkte früh morgens zu besuchen – da ist die Qualität frischer und das Gedränge noch erträglich. Nachmittags bei Sommerhitze ist das schlicht kein Vergnügen.

Ach so, und falls ihr mit den Marktverkäufern ins Gespräch kommen wollt – ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einem kleinen Expresskurs speziell fürs Amerika-Reisen. Hat mir in SF wirklich geholfen, wenn man über Zutaten oder Zubereitungen quatschen wollte. Lohnt sich kurz reinzuschauen! Amerikanisch Expresskurs testen.


Antwort
PisteGourmet_Max
Beiträge: 5
(@pistegourmet_max)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Also zum Thema Hygiene auf Food Markets generell – das ist in den USA eigentlich kein großes Thema, die Standards sind in solchen etablierten Märkten gut. Ich schau mir sowas immer an wenn ich reise, und Chelsea Market oder Ferry Building sind da wirklich ordentlich.

Was mich aber als jemand der Essen wirklich ernst nimmt stört: Die Preisgestaltung auf den bekannten Märkten ist inzwischen komplett abgehoben. 22 Dollar für einen Lobster Roll der "premium" heißt weil er im Chelsea Market verkauft wird – da bestell ich mir lieber woanders für 16 Dollar einen besseren.

Wie WalterHoffmann37 oben schon schreibt: Die Märkte sind nicht alle gleich. In SF gibt es neben dem Ferry Building auch den Alemany Farmers Market, der deutlich weniger touristisch ist. Den kennt kaum jemand aus Europa. Samstags, früh hingehen. Da kaufen echte San Franciscaner ein und die Preise sind fair. Für Foodinteressierte definitiv die interessantere Option als das Klassikerprogramm.

Für Restaurants in NYC: Schaut euch die Outer Boroughs an. Brooklyn, Queens – da ist das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung und das Tip-Theater ist auch etwas weniger aggressiv als in Tourirestaurants in Manhattan.


Antwort
Mehmet-Aslan
Beiträge: 5
(@mehmet-aslan)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hallo Margit,

gute Frage! Ich war letztes Jahr im September in NYC und hab beide Varianten ausprobiert. Der Chelsea Market ist im Sommer wirklich voll, das stimmt – aber er ist klimatisiert (zumindest innen), was im Juni ein echter Vorteil ist. Man schwitzt also nicht ganz so sehr wie draußen.

Zum Preis: Günstiger als Restaurants ist das oft nicht, da hast du recht. Ein ordentliches Tacos-Plate oder eine Lobster Roll liegt schnell bei 20 Dollar, und das ohne Getränk. Aber du zahlst meistens keinen Service Charge obendrauf – das macht den gefühlten Unterschied. Bei normalen Restaurants in Manhattan kommen ja 20-25% Tip plus Tax dazu, das summiert sich brutal.

Ferry Building in SF finde ich persönlich atmosphärischer als den Chelsea Market, weniger touristische Massenabfertigung. Samstags morgens ist dort ein richtiger Farmers Market – das lohnt sich wirklich. Aber auch da: Komm früh, nicht mittags.

Unterm Strich würde ich sagen: Beides einplanen, aber nicht als Hauptmahlzeiten jeden Tag. Als Erkundungs-Snack-Tour super, für ein entspanntes Abendessen dann doch lieber ein richtiges Restaurant.

Ach ja, falls dein Englisch noch etwas eingerostet ist – ich hab vor meinem letzten USA-Trip gute Erfahrungen gemacht mit einem Online-Vokabeltrainer speziell fürs Reisen. Gerade auf den Food Markets wird viel gefachsimpelt und da ist es echt hilfreich, wenn man die Basics draufhat: Englisch Expresskurs kostenlos testen


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