Also ich schau das aus einer anderen Ecke an – ich war dieses Frühjahr kurz auf Lanzarote, hatte eigentlich Surfen geplant. Die Wellen waren ok, aber die Stimmung in Teilen der Insel... man merkt einfach, dass die Einheimischen zunehmend genervt sind. Nicht aggressiv, aber kühl. Ein paar Parolen an Wänden, mal ein Aufkleber auf dem Mietauto (nicht meins, hab ich am Parkplatz gesehen).
Ich würde sagen: wer in typischen Touristenenklaven bleibt, merkt wahrscheinlich wenig. Wer wie ich lieber abseits unterwegs ist, mehr lokalen Kontakt sucht, kriegt die Stimmung schon mit. Finde das persönlich auch verständlich, ehrlich gesagt – die Inseln sind an vielen Stellen einfach überlaufen. Ob 2026 besser oder schlechter wird, hängt wohl stark davon ab was die Regionalregierung bis dahin macht.
Ich muss ehrlich sagen, ich finde die Frage etwas überdramatisiert. Natürlich gibt es Proteste, die kommen seit 2024 regelmäßig, aber eine echte Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gibt es nicht – und das ist für mich nach wie vor das Maßgebliche. Ich bin zwar kein Kanarenfahrer, aber ich schau da immer zuerst auf offizielle Quellen bevor ich irgendwas aus Medienberichten überinterpretiere.
Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann: Massenproteste in Urlaubsregionen klingen schlimmer als sie meist sind, wenn man nicht gerade zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Einfach informiert bleiben, lokale Nachrichten auf dem Schirm haben und flexibel reagieren. Das reicht eigentlich.