Hey zusammen, ich bin gerade für ein paar Monate zwischen Seoul, Tokyo und Hong Kong unterwegs und teste verschiedene Coworking-Spaces und WLAN-Infrastrukturen. Dabei stelle ich mir die Frage: Welche ÖPNV-Karte lohnt sich wirklich für mich als Digital Nomad?
Ich habe gelesen, dass die IC-Karte in Japan sehr weit verbreitet ist, T-Money in Korea und die Octopus-Card in Hong Kong Standard. Aber: Brauche ich wirklich alle drei einzeln, oder gibt es inzwischen bessere Lösungen? Mobile Payment ist ja mittlerweile auch überall möglich.
Meine konkrete Situation: Ich bin jeweils 4-6 Wochen in einer Stadt, arbeite tagsüber im Coworking-Space oder Café, erkunde aber abends und am Wochenende die Metropolen per ÖPNV. Registrierung, Kaution, Aufladung – wie aufwändig ist das wirklich? Gibt es Unterschiede bei der Aufladung (Online vs. vor Ort)?
Und noch ne Frage: Funktioniert die Karte auch für Busse, Züge, U-Bahn alles durcheinander, oder sind da Unterschiede zwischen den Städten?
Wäre mega hilfreich, wenn ihr eure praktischen Erfahrungen teilt!
Finde ich eine großartig praktische Frage, Marco! Meine Frau und ich haben im letzten Jahr einige Zeit in Seoul und Tokyo verbracht, und meine Erfahrung: Die lokalen Karten sind wirklich wert, sich damit auseinanderzusetzen. Die Octopus-Card in Hong Kong etwa funktioniert in vielen Cafés und Convenience Stores zusätzlich zur U-Bahn – das ist super praktisch, wenn man viel unterwegs ist.
Was mich beeindruckt hat: Die Einheimischen sind oft super geduldig, wenn man bei der Registrierung Hilfe braucht. In Korea hatten wir anfangs Verständigungsprobleme, aber eine nette Bahnmitarbeiterin hat uns alles erklärt. Solche Momente, wo man echten Kontakt mit den Leuten vor Ort hat – das ist für uns ja gerade das Wertvollste am Reisen. Die Karte wird zum Tor in die lokale Mobilitätskultur.