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Street Food Dhaka & Mumbai im Juli: Hygiene-Realität ohne Schönfärberei

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Thomas-Weigel
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(@thomas-weigel)
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[#121]

Ich reise seit 20 Jahren durch Südasien, auch längere Aufenthalte in Bangladesh und Indien, und ich werde langsam müde von den immer gleichen Tipps in Reiseblogs: "Geh dahin, wo viele Einheimische essen" oder "Schau ob der Wok heiß genug ist" – als ob das irgendwas aussagt. Im Juli ist die Situation nochmal eine andere Kategorie. Monsunzeit in Dhaka und Mumbai bedeutet stehende Wasserpfützen, überlastete Abwassersysteme, Temperaturen die Lebensmittel schneller verderben lassen. Die romantische Chai-Wala-Fotografie auf Instagram zeigt euch nicht, was hinter dem Garstand passiert.

Mich interessiert nicht das Bauchgefühl, sondern konkrete Einschätzungen von Leuten die wirklich vor Ort waren – nicht im Februar oder März, sondern explizit im Sommer/Monsun. Was ist in Dhaka anders als in Mumbai? Gibt es bestimmte Kategorien von Street Food die im Juli deutlich riskanter sind als andere – nicht weil irgendein Reiseführer das behauptet, sondern weil ihr das selbst erlebt habt?

Außerdem: Was ist mit dem Trinkwasser das für die Zubereitung benutzt wird? In keinem Blogpost lese ich dazu ehrliche Worte. Wer hat konkrete Erfahrungen, auch negative – Erkrankungen, Fehleinschätzungen, was man wirklich lassen sollte? Ich frage für eine längere Reise, nicht für drei Tage Städtetrip.


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