Hallo zusammen,
ich bin in Rente und plane erstmals eine Vietnam-Reise für nächstes Jahr. Normalerweise buche ich mir lieber entspannte All-inclusive-Hotels mit gutem Service und vielfältiger Küche – da weiß man, was man hat.
Aber jetzt überlege ich ernsthaft: Mit dem Motorrad durch Vietnam fahren. Das klingt nach einem echten Abenteuer, aber ehrlich gesagt mache ich mir Gedanken. Ich bin noch nie länger als ein paar Kilometer auf einem Motorrad gesessen, die Verkehrssituation dort soll ja chaotisch sein, und im Juli ist auch noch Regenzeit.
Wieviel Erfahrung braucht man wirklich? Sollte ich vorher einen Kurs machen? Gibt es Vermietungen, die auch Anfängern helfen? Und ist die Pannensicherheit dort überhaupt gewährleistet? Kann man auch kleinere Touren fahren, ohne gleich die ganze Nord-Süd-Route zu machen?
Freue mich auf eure praktischen Tipps – ich will das nicht leichtfertig angehen.
Hallo Helmut! Das ist ja schon eine interessante Richtungswechsel für dich. Ich selbst beschäftige mich mehr mit nachhaltigen Reiseformen, aber bei diesem Thema habe ich mir auch Gedanken gemacht: Wenn du wirklich mit dem Motorrad fahren möchtest, würde ich es mit Slow-Travel kombinieren. Also nicht hetzen von A nach B, sondern in einem Gebiet länger bleiben, einige Tage trainieren, dann kleine Ausflüge machen. Das reduziert den Stress. Und der Juli – naja, da gibt es weniger Touristen auf den Straßen zumindest. Vielleicht auch ein Kompromiss: Tuk-Tuk-Touren oder geführte Gruppenfahrten statt ganz alleine? Dann hast du auch noch den sozialen Kontakt.