Hallo zusammen,
ich plane gerade den Sommerurlaub mit meiner Hündin und bin etwas verwirrt über die ganzen Schwärmereien zu San Sebastián. Überall lese ich, wie toll es dort ist, aber wenn ich mir die Wassertemperaturen anschaue, wird mir schlecht - selbst im August sind es nur um die 20°C!
Ich war letztes Jahr mit Luna an der Costa del Sol und da hatten wir herrliche 25°C Wassertemperatur. Meine Hündin ist schon älter und friert schnell, da ist kaltes Wasser ein absolutes No-Go. Aber auch ich persönlich mag es nicht, wenn ich beim Baden zusammenzucke vor Kälte.
Was übersehe ich denn bei San Sebastián? Liegt es nur am Instagram-Faktor und der schönen Kulisse? Oder sind die Leute dort wirklich hartgesottten und springen bei 18°C ins Wasser? Verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man bei diesen Temperaturen überhaupt von einem Badeurlaub sprechen kann.
Fahrt ihr wirklich zum Baden dorthin oder eher wegen der Stadt und dem Essen? Bin für ehrliche Meinungen dankbar, bevor ich einen teuren Fehler mache.
Also ich war letztes Jahr im September in San Sebastián und ehrlich gesagt - ins Wasser bin ich auch nicht gegangen! Das war mir definitiv zu kalt. Aber weißt du was? Es war trotzdem einer der besten Trips ever!
Die Stadt ist einfach ein absolutes Foodie-Paradies. Die Pintxos-Bars in der Altstadt sind der Wahnsinn - ich hab mich von einer zur nächsten durchgefuttert. Und das Restaurant-Niveau dort ist schon ziemlich krass, hab selten so gut gegessen. Plus die ganze baskische Kultur und Architektur ist wirklich beeindruckend.
Für einen reinen Badeurlaub würde ich San Sebastián auch nicht empfehlen, da hast du völlig recht. Aber als Städtetrip mit gutem Essen, schönen Spaziergängen am Strand (ohne Baden) und entspannter Atmosphäre ist es top. Viele fahren glaub ich wegen dem Gesamtpaket hin, nicht wegen warmem Wasser.
Mit deiner Hündin könnte es auch schwierig werden - viele Restaurants lassen keine Hunde rein, was schade ist. Vielleicht doch lieber Costa del Sol? Für kulinarische Abenteuer kannst du ja ein andermal nach San Sebastián.