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Street Food Pondicherry: Wie erkenne ich hygienisch sichere Stände?

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EcoTom_78
Posts: 21
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(@ecotom_78)
Eminent Member
Joined: 2 Monaten ago
[#42]

Hallo zusammen,

ich plane gerade meinen Indientrip für diesen Sommer – Abflug Ende Juni, also mitten in die Monsunzeit rein, was ich mir bewusst bin. Pondicherry steht auf jeden Fall auf dem Programm, und ich möchte dort natürlich auch das Street Food erleben. Das gehört für mich einfach dazu.

Aber ich mache mir ehrlich gesagt etwas Sorgen wegen der Hygiene. Ich bin kein Angsthase, hab auch schon in Marokko und Vietnam Straßenessen gegessen, aber Indien hat ja trotzdem nochmal einen anderen Ruf was Magenprobleme angeht. Speziell die Monsunzeit soll das Risiko ja nochmal erhöhen, weil das stehende Wasser überall Bakterien begünstigt.

Hat jemand konkrete Faustregeln, nach denen ihr Stände bewertet? Ich hab ein paar Dinge gelesen, zum Beispiel:
- Nur essen was frisch vor einem gebraten oder gekocht wird
- Stände meiden wo Zutaten offen rumliegen
- Auf Schlangen schauen (viele Einheimische = gutes Zeichen)
- Kein Eis, kein rohes Gemüse

Gibt es das wirklich so einfach, oder ist das alles Unsinn? Und wie ist das speziell in Pondicherry – die französische Altstadt hat ja auch Cafés und so, aber mich interessiert wirklich das lokale tamilische Streetfood. Idli, Dosai, Sambar – das will ich unbedingt probieren.

Freue mich über jeden Tipp aus eigener Erfahrung!


5 Replies
Andreas82
Posts: 32
(@andreas82)
Eminent Member
Joined: 1 Monat ago

Ich bin eigentlich eher der Surfer-Typ und kenn Indien weniger gut als Spaniens Küsten, aber ich war vor zwei Jahren mal in Goa und hab dort ähnliche Erfahrungen gemacht. Das Grundprinzip gilt überall: Augen auf und Bauch vertrauen. Wörtlich gemeint.

Was mir geholfen hat: immer beobachten ob der Stand sauber aufgeräumt wirkt. Nicht perfekt – das ist Straße, klar – aber grundlegende Ordnung. Zutaten in offenen Körben die von Fliegen umkreist werden, das ist für mich ein klares Nein. Und stehende Pfützen direkt am Stand bei Monsunregen, auch ein schlechtes Zeichen.

Die Einheimischen-Schlange ist echt der beste Tip überhaupt, dem stimm ich SarahKrger zu. Touristen stehen auch mal bei bescheidenem Zeug, aber ein Tamil Nadu-Einheimischer der dort isst – das sagt alles.


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SarahKrger
Posts: 7
(@sarahkrger)
Active Member
Joined: 4 Wochen ago

Ich war zwar noch nicht in Pondicherry speziell, aber ich kenne das Prinzip vom Reisen in wärmeren Ländern ganz gut. Deine Liste ist eigentlich schon ziemlich solide! Das mit den Einheimischen in der Schlange stimmt wirklich – das ist für mich immer das verlässlichste Zeichen. Wenn nur Touristen dastehen, bin ich vorsichtiger.

Was ich noch ergänzen würde: Schau dir an, ob der Verkäufer separate Utensilien zum Anfassen von Geld und Essen benutzt. Gerade in Indien fließt Geld sehr häufig durch viele Hände, und dann direkt ins Essen greifen ist halt nicht ideal. Klingt kleinlich, aber ich find das wichtig.

Beim Monsun würde ich tatsächlich noch konsequenter auf frisch Gekochtes/Gebratenes bestehen. Also wirklich NUR das, was du siehst wie es zubereitet wird. Idli und Dosai sind übrigens super, weil die fast immer frisch gemacht werden – die kann man schlecht lange warmhalten. Sambar würde ich dagegen aufpassen: wenn der Topf schon ewig auf der Seite steht und immer wieder aufgefüllt wird, lieber weiter.


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L.Weber92
Posts: 4
(@l-weber92)
New Member
Joined: 1 Monat ago

Kurze Ergänzung noch: Google Maps hilft manchmal überraschend gut. Viele lokale Stände in Pondicherry haben tatsächlich Einträge mit Fotos und Reviews – da sieht man oft schon ob es ordentlich aussieht. Klingt touristisch, funktioniert aber.


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Gisela-Hoffmann
Posts: 25
(@gisela-hoffmann)
Eminent Member
Joined: 2 Monaten ago

Wir waren letztes Jahr im Oktober in Pondicherry und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: die Dosai-Stände auf dem Markt nahe der Altstadt waren absolut in Ordnung. Man sieht wirklich wie alles frisch auf dem heißen Eisen gemacht wird, das ist sehr transparent.

Was R.Kellner oben schreibt stimmt schon, aber ich würde dennoch die Vorsicht nicht komplett beiseitelegen, gerade wenn man zum ersten Mal in Südindien ist. Unser Körper ist andere Keime gewohnt als Einheimische. Das ist keine Frage der Angst, sondern einfach Biologie.

Mein konkreter Tipp: morgens essen gehen ist meist hygienisch besser als abends. Die Zutaten sind frischer, der Stand wurde gerade erst aufgebaut, alles ist noch sauber. Wer zum Frühstück schon bei den Idli-Ständen ist, hat in der Regel wenig Probleme gehabt – das berichten jedenfalls viele Bekannte von uns die in Indien gereist sind. Und Tabletten wie Imodium trotzdem im Gepäck – nur für alle Fälle.


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