Ich bin selbst gerade dabei nach Jahren wieder Frankreich zu erkunden und kann zur Normandie was sagen: Für 2,5 Tage im Juli ist das wirklich problematisch. Ich war letztes Jahr Anfang September dort und selbst da war Mont-Saint-Michel noch sehr voll – im Juli stell ich mir das schlimmer vor. Wenn du unbedingt die Normandie willst, dann lieber Honfleur als Basis, da ist es etwas ruhiger und du kannst von dort aus tagesweise was unternehmen. Aber ohne Auto wirst du wirklich eingeschränkt sein.
Ich bin nach meiner langen Pause gerade am Wiederentdecken was mit Bus und Bahn alles möglich ist, und Frankreich ist da leider nicht konsequent. Lyon is für Städtetrip ohne Auto wirklich die logischste Wahl, das bestätigen hier ja schon alle.
Ich bin zwar kein Frankreich-Spezialist, aber für Routenplanung und Orientierung ohne Mietwagen: Citymapper funktioniert in Lyon und Paris super, in Strasbourg ist die App-Abdeckung etwas dünner. Für Offline-Karten würde ich Maps.me oder OsmAnd mitnehmen, gerade wenn man im Elsass mal abseits der Touristenpfade schaut. Kleiner Hinweis noch: Google Maps hat in Frankreich manchmal komische ÖPNV-Angaben, das hab ich auch schon bei Touren in Kenia gelernt – lokale Apps oder offline Backups immer griffbereit halten.