Ich plane gerade eine vierwöchige Pilgerreise durch Portugal und bin jetzt unsicher, wie ich mein Gepäck handhaben soll. Die üblichen Minimalism-Blogger schwören auf 7 kg Handgepäck – aber ehrlich gesagt wirkt das auf mich wie eine Marketing-Story für ihre Vlogs.
Mein Problem: Ich will unterwegs recherchieren, fotografieren und mir Zeit nehmen für längere Aufenthalte an den wichtigen Stationen. Da brauche ich mehr als nur Flip-Flops und ein T-Shirt. Andererseits will ich nicht wie ein Tourist mit riesigem Rollkoffer rumlaufen und überall auffallen.
Hat jemand Erfahrung mit einem ausgewogenen Mittelweg? Wie realistisch ist es wirklich, vier Wochen mit einem 30L-Rucksack durchzuziehen, wenn man auch gescheite Schuhe, Unterlagen und ein paar ordentliche Sachen dabei haben will? Und wie unterscheidet sich das in der Praxis von dem, was die ganzen Reiseblogs behaupten?