Hallo zusammen,
nach langer Reisepause bin ich gerade wieder am Planen und stolpere überall über die Empfehlung, in der Nebensaison zu reisen – angeblich deutlich günstiger und authentischer. Aber ehrlich gesagt bin ich skeptisch.
Ich liebäugele mit einer kulinarischen Reise nach Portugal (Lissabon, Porto, vielleicht auch ins Douro-Tal). Mich interessieren vor allem die Food Markets, authentische Restaurants und lokale Spezialitäten. Jetzt die Frage: Lohnt sich eine Reise im Oktober/November wirklich finanziell, oder zahl ich am Ende ähnlich drauf, weil Restaurants weniger geöffnet haben oder es schlecht läuft?
Und beim Thema Authentizität – stimmt es, dass man in der Nebensaison wirklich mehr von der echten Kultur sieht? Oder treffe ich da auf geschlossene Läden und enttäuschte Locals, die auf die Touristen warten?
Freue mich über ehrliche Einschätzungen – gerne auch kritisch, wenn die Nebensaison nicht das hält, was man verspricht.
Finde es schwierig zu beantworten.
Zwei Beispiele aus eigener Erfahrung.
1. Dänemark: Dort waren wir schon sehr häufig, in der Nebensaison haben viele Museen aber beispielsweise geschlossen. Also eher nichts mit Kultur.
2. Mallorca: Nebensaison im Oktober. Dort sind wir mit einem Ausflugsschiff an der Küste entlanggefahren. Da hatten wir aber Glück, weil es war der letzte Tag wo das Schiff überhaupt fuhr.
Also günstiger auf jeden Fall, mehr Kultur und Angebote sicherlich nicht.