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Ostasien-Rundreise im Juli: Visa, Einreise & Metropolen-Tipps?

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HeinzMueller72
Posts: 2
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(@heinzmueller72)
New Member
Joined: 1 Monat ago
[#95]

Hallo zusammen,

nach meiner Rente vor zwei Jahren habe ich schon einige Fernreisen hinter mir – Südostasien, Kanada, Australien – aber Ostasien in der großen Runde habe ich noch nicht gemacht. Jetzt plane ich für Juli eine ausgiebige Reise durch Japan, Südkorea und eventuell auch China.

Meine Hauptfragen betreffen vor allem die Einreiseformalitäten. Für Japan braucht man als Deutscher ja kein Visum, das weiß ich. Aber wie ist das aktuell mit China? Ich habe gehört, da hat sich einiges geändert mit irgendwelchen Transit-Visafreiheiten oder ähnlichem. Und Südkorea – reicht da der Reisepass, oder braucht man inzwischen auch sowas wie ein ESTA wie in Amerika?

Zusätzlich interessiert mich: Wie bewältigt man als älterer Reisender am besten die Metropolen wie Tokio, Seoul oder Shanghai? Die U-Bahn-Systeme sollen ja riesig sein, und ich bin kein Digital Native – auf Hightech-Apps angewiesen sein möchte ich eigentlich nicht.

Außerdem: Sind die Temperaturen im Juli wirklich so extrem, wie man liest? Ich bin Hitze gewohnt, aber 38 Grad plus hohe Luftfeuchtigkeit stelle ich mir anstrengend vor, gerade wenn man viel zu Fuß unterwegs ist.

Freue mich über praktische Erfahrungen von Leuten, die das selbst gemacht haben!

Grüße, Heinz


3 Replies
Marlene_85
Posts: 9
(@marlene_85)
Active Member
Joined: 1 Monat ago

Heinz, zu deiner Frage über die Metropolen ohne Apps: In Seoul und Tokio gibt es an den touristischen Anlaufstellen oft auch gedruckte U-Bahn-Karten auf Englisch, die man kostenlos mitnehmen kann. Ich habe mir da immer einen kleinen Stadtplan am Hotelrezeptionstresen besorgt – die meisten Boutique- und Stadthotels haben da gutes Material rumliegen.

Für die Orientierung in Tokio empfehle ich außerdem die Stadtviertel einzeln zu nehmen statt zu versuchen, die ganze Stadt zu durchqueren. Yanaka, Shimokitazawa, Yanesen – das sind Viertel wo man auch stundenlang flanieren kann ohne viel Transportplanung. Kulturell sehr interessant und weniger überwältigend als Shinjuku zum Einstieg.


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WolfgangK24
Posts: 5
(@wolfgangk24)
Active Member
Joined: 4 Wochen ago

Heinz, als jemand der viel in der Welt rumgekommen ist: Lass dich von den U-Bahn-Netzen nicht abschrecken. Ich war vor einigen Jahren in Tokio und dachte anfangs auch, das wird chaotisch. Ist es nicht. Du gewöhnst dich nach einem Tag. Und falls du doch mal nicht weiterweißt – die Japaner sind erstaunlich hilfsbereit, auch wenn das Englisch manchmal limitiert ist. Mit Gesten und einem Stadtplan kommt man weit.


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NaturMax_89
Posts: 6
(@naturmax_89)
Active Member
Joined: 1 Monat ago

Juli in Tokio ist wirklich feucht-warm, das kann ich bestätigen. Ich war mal Ende Juni da – eigentlich knapp davor – und selbst das war schon schweißtreibend. Für die U-Bahn: Super klimatisiert, also da erholt man sich wenigstens kurz 😄

Einen Tipp hätte ich noch zum Thema Planung: Schau dir die sogenannten "Oasis"-Routen in Tokio an, also Wege die durch Parks und überdachte Einkaufspassagen führen. Manche Stadtteile wie Ginza oder Shinjuku haben kilometerlange überdachte Arkaden wo man quasi ohne direkten Sonnenkontakt flanieren kann.


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